ArchivBVG macht U5-Baustelle zur Schaustelle
Komm’se rauf, könn’se reingucken
Er ist 6,50 Meter hoch, knallgelb und steht direkt vorm
Nikolaiviertel in der Rathausstraße. Der Infoturm der BVG, mit dem
die Verkehrsbetriebe als Bauherr des Lückenschlusses U5 zwischen
Alexanderplatz und Brandenburger Tor allen Neugierigen ab sofort
den Blick über den Bauzaun gewähren.
Wer ein paar Stufen hochsteigt, dem bietet sich freie Sicht auf das
Baulogistikzentrum und das Baugeschehen auf dem Marx-Engels-Forum.
Deutlich erkennbar ist bereits eine der Baugruben für die
Gleiswechselanlage. Vom Dach des runden Turmes, der aus zwei
übereinander gesetzten bboxxen besteht, können Schaulustige neben
dem Bodenaushub verfolgen, wie die Bauleute mit gewaltigen
Maschinen 20-Meter lange Spezialnägel in den Boden treiben. Neben
der Gleiswechselanlage entsteht auch der Startschacht, von dem aus
Mitte 2013 die Tunnelbohrmaschine den U-Bahn-Tunnel zum
Brandenburger Tor fräsen und mit Beton auskleiden wird.
Interessantes hält nicht nur der Blick vom Dach, sondern bereits
der Fuß des U5-Infoturmes bereit. Bullaugen regen Passanten zum
Reinschauen an. Dahinter laufen Bilder und Fakten zum Lückenschluss
U5 in deutscher und englischer Sprache sowie Visualisierungen der
neuen Bahnhöfe auf Bildschirmen ab. Eine große Karte an der
Bauchseite des Turmes zeigt Besuchern und Besucherinnen den Verlauf
der Neubaustrecke durch die historische Mitte von Berlin.
Wer den Lückenschluss U5 hautnah erleben will, den lädt die BVG ab
heute auf den U5-Infoturm ein – "Komm’se rauf, könn’se
reingucken!"
BVG macht U5-Baustelle zur Schaustelle
Meldung vom 17.09.2012
Fahrplanauskunft
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