Archiv"Bärlinde" macht den Weg frei für die neue U5
Tunnelvortriebsmaschine hat ihren Namen bekommen
Es ist eine alte, bergmännische Tradition, nach der nicht nur die Tunnel einen Namen bekommen, sondern auch die Maschine, die sie "auffährt". Auch wenn der Bergbau für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bislang keine große Rolle gespielt hat, macht Deutschland größtes kommunales Nahverkehrsunternehmen als Bauherr der U5 in dem Fall keine Ausnahme. Die Tunnelvortriebsmaschine (TVM), die ab Juni die erste Röhre für den Lückenschluss der U5 vom Marx-Engels-Forum bis zum Brandenburger Tor bohren wird, hat heute den Namen "Bärlinde" bekommen. Stilecht hat die Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, eine Sektfalsche an dem 6,50 Meter im Durchmesser messenden Schneidrad zerschellen lassen und der Maschine für ihre in Kürze beginnende Fahrt alles Gute gewünscht.
Ausführliche Informationen:
Fotos des Tunnelbohrers
Meldung vom 06.05.2013