ArchivStreikausfälle geringer, als erwartet
Der von der dbb tarifunion am 9. Juni 2011 zwischen 3 Uhr und 10
Uhr morgen durchgeführte Warnstreik beeinträchtigte den Frühverkehr
der BVG weitaus geringer als erwartet.
So konnten alle U-Bahnlinien gut bedient werden. Die meisten
Ausfälle gab es auf der U3, wobei maximale Wartezeiten von 10
Minuten auch hier nicht überschritten wurden. Da die Ausfälle sich
in Grenzen hielten, wurde auch die U4 von Betriebsbeginn an
bedient. Auf die ursprünglich geplante Aussetzung dieser Linie
konnte aufgrund der entspannten Lage verzichtet werden.
Auch im Busbereich konnte der Fahrplan weitgehend eingehalten
werden. Alle Linien wurden gefahren. Zu größeren Ausfällen und
damit für den Fahrgast wahrgenommenen Verspätungen kam es nur im
Raum Spandau. Der Flughafenzubringer TXL fuhr nach Fahrplan.
Bei der Straßenbahn kam es zu keinen Behinderungen.
Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstands und Vorstand
Betrieb der BVG: "Dank der - trotz der Kurzfristigkeit - sehr guten
Vorbereitung auf den Streik und des engagierten Einsatzes vieler
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir heute wie gewohnt die
Berlinerinnen und Berliner weitgehend zuverlässig an ihr Ziel
bringen. Ich hoffe sehr, dass dennoch auftretende Wartezeiten
unsere Fahrgäste nicht zu sehr verärgert haben. Der dbb tarifunion
möchte ich noch einmal sehr ans Herz legen, unterschiedliche
Ansichten und Meinungen nicht auf dem Rücken der Fahrgäste
auszutragen, sondern am Verhandlungstisch
auszudiskutieren."
Meldung vom 09.06.2011
Fahrplanauskunft
Die BVG ist Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)
