ArchivPRESSEINFORMATION des KAV Berlin
Verhandlungskommission berät über Angebot
Berlin, 20. Februar 2012. „Die ver.di Verhandlungskommission sah
sich am Verhandlungstisch nicht in der Lage, ein positives Votum
abzugeben und zog sich zur Beratung mit der gesamten
Tarifkommission zurück“, erklärt die Verhandlungsführerin und
Geschäftsführerin des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Berlin (KAV
Berlin) Claudia Pfeiffer. Und weiter: „Die Arbeitgeber legten drei
neue Alternativangebote mit Laufzeiten von 12, 24 beziehungsweise
34 Monaten vor, die vor allem die unteren und mittleren
Gehaltsgruppen spürbar stärken.“
„Wir sind jederzeit zu Gesprächen und einer soliden Lösung am
Verhandlungstisch bereit. Dazu bedarf es aber klarer Signale von
Seiten der Gewerkschaft, überhaupt einen Kompromiss finden zu
wollen“, bezweifelt Claudia Pfeiffer die Kompromissbereitschaft von
ver.di.
„Die Arbeitgeber haben die Wünsche der Arbeitnehmer mit ihren neuen
Angeboten sowohl bei der Laufzeit, als auch bei den
prognostizierten Preissteigerungsraten berücksichtigt“, so Claudia
Pfeiffer. Die Arbeitgeberangebote liegen deutlich über dem von der
Deutschen Bundesbank errechneten Anstieg von 1,8 Prozent des
Verbaucherpreisindex in 2012 und 1,5 Prozent in 2013. Vor dem
Hintergrund, dass die Beschäftigten bereits in 2011 1,2 Prozent
mehr Gehalt und eine Erhöhung des Weihnachtsgelds von 1.000 Euro
auf 1.200 Euro erhalten haben, stellen die neuen
Arbeitgeberangebote spürbare Verbesserungen der Einkommen vor allem
in den unteren und mittleren Einkommensgruppen dar. Das bisher
angebotene Volumen wurde noch einmal deutlich erhöht.
Die Arbeitgeber legten drei Angebote vor, mit denen sie
spürbar über der prognostizierten Inflationsrate gemäß Deutsche
Bundesbank von 1,8 % in 2012 und 1,5 % in 2013 liegen. Die drei
Angebote der Arbeitgeber im Detail:
- Angebot 1: 12 Monate Laufzeit, 2 % Gehaltserhöhung ab 1.5.
2012
- Angebot 2: 24 Monate Laufzeit, 2,3 % ab 1.5.2012, 2 % ab
1.6.2013 für Einkommensgruppen (EG) 1-8 und 1,3 % für EG
9-15
- Angebot 3: 34 Monate Laufzeit, 2,3% ab 1.5.2012, 2 % ab 1.6.2013 für Einkommensgruppen (EG) 1-8 und 1,3 % für EG 9-15, ab 1.7.2014 bis 28.02.2015 2 % sowie Erhöhung der Fahrerzulage um 15 Euro (für Neubeschäftigte).
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Der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin vertritt die
Arbeitgeberinteressen der kommunalen Unternehmen und Einrichtungen
in Berlin und zählt u.a. die BSR, die Berliner Wasserbetriebe, die
BVG, die Vivantes-Kliniken, die Hochschulen, kulturelle und soziale
Einrichtungen sowie Wohnungsgesellschaften zu seinen Mitgliedern.
Weitere Informationen unter www.kavberlin.de
Meldung vom 20.02.2012
Fahrplanauskunft
Die BVG ist Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)
