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ArchivRegierender Bürgermeister, BVG-Vorsitzende und LSVD hissen Regenbogenfahne

Doppeldecker an einer Haltestelle, Pressemitteilung

Anlässlich der Respect Gaymes am 2. Juni 2012 und den damit beginnenden Pride Weeks werden heute durch Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), und Jörg Steinert vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) am U-Bahnhof Nollendorfplatz (Ausgang Motzstraße) durch Hissen der Regenbogenfahne die Pride Weeks eingeläutet.
Aufgrund der Bauarbeiten zum Lückenschluss der U5 am Roten Rathaus findet die Eröffnung der Pride Weeks seit vergangenem Jahr am U-Bahnhof Nollendorfplatz statt.

Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Die BVG ist so vielseitig wie Berlin und unsere mehr als 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertreten nicht nur insgesamt gut 30 Nationen, sondern vermutlich auch jede Religion und jede Lebensart. Schwule und Lesben sind seit Jahren in unserem Unternehmen nicht nur voll integriert, sie leben und pflegen ihre Netzwerke und zwar nicht am Rande, sondern mittendrin. Als Berliner Traditionsunternehmen beteiligen wir uns seit langem am CSD und wir sind selbstverständlich Mitglied im „Bündnis gegen Homophobie“. Und so sind wir auch stolz, dass die Regenbogen-Fahne auch in diesem Jahr als sichtbarer Beweis dieses Engagements wieder hier am U-Bahnhof Nollendorfplatz hängt.“

2,5 Millionen Mal am Tag werden die umweltfreundlichen Busse und Bahnen der BVG von den Menschen und den zahlreichen Gästen unserer Stadt genutzt. Toleranz und gegenseitiger Respekt sind die bes-te Basis für ein gutes Miteinander sowohl im öffentlichen Nahverkehr als auch im menschlichen Zusammensein.
Der U-Bahnhof Nollendorfplatz wurde nicht zufällig für diese Aktion ausgewählt. Die BVG ist stolz darauf, dass mit der im Jahr 1989 an der Südseite der Fassade angebrachten Gedenktafel erstmals öffentlich in einer deutschen Stadt der homosexuellen Opfer des National-sozialismus gedacht wurde und wird. Die dreieckige Platte aus rosa Marmor symbolisiert den „Rosa Winkel“ mit dem Homosexuelle in den Konzentrationslagern der Nazis stigmatisiert wurden.

Meldung vom 01.06.2012

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