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ArchivU5-Hafen am Marx-Engels-Forum – Dreh- und Angelpunkt der U5-Baulogistik
Das Marx-Engels-Forum, zwischen Spandauer Straße und Spree nahe
dem Roten Rathaus, wird von der BVG als Dreh- und Angelpunkt für
die U5-Baulogistik genutzt.
Im U5-Logistikzentrum stehen alle Baucontainer und Baumaschinen,
und auch das Baumaterial wird dort gelagert. Damit die Straßen
Berlins nicht zusätzlich durch den Abtransport der großen
Abraummengen mittels LKW belastet werden, wird der gesamte Abraum,
der beim Ausheben der enormen Baugruben und beim Tunnelvortrieb
anfällt, über Förderbänder auf Schiffe verladen und über die Spree
abtransportiert. Dafür wurde am Spreekanal eine extra Anlegestelle
für Lastkähne geschaffen, so dass die U5-Baustelle nicht nur von
sich behaupten kann, derzeit Berlins größtes Infrastrukturprojekt,
sondern auch die einzige Baustelle mit einem eigenen Hafen zu sein.
Zudem knüpft das Projekt damit an die Tradition an, nach der Berlin
ja „vom Kahn aus“ gebaut wurde.
Bis zu circa 500 Schiffe werden über die Bauzeit den Hafen anlaufen
und, nach Fertigstellung der Baugruben und des Tunnels, circa
250.000 Tonnen Boden- und Baumaterial über das 80 Meter lange und 9
Meter breite Hafenbecken abtransportiert haben. Durch diese
Vorgehensweise können rund 8900 LKW-Fahrten durch die Berliner
Mitte vermieden werden.
Der Abraum wird mit den Schiffen nach Deetz im Kreis
Potsdam-Mittelmark gebracht. Dort werden circa 70 Prozent des
Aushubs der Wiederverwertung zugeführt, der Rest wird auf eine
Deponie gebracht. Der Hafen ist ein wichtiger Baustein im
Umweltkonzept der BVG, in dem neben der Minderung des CO2-Ausstoßes
auch Klima- und Lärmschutz eine Rolle spielen.
Um die Personenschifffahrt auf der Spree nicht zu beeinträchtigen,
veränderte die BVG ihre Planung vom – wie ursprünglich geplant –
einfachen Anleger zu Hafenbecken. So können die Ausflugsschiffe der
Stern- und Kreisschifffahrt trotz der Lastkähne ihre Anlegestelle
weiterhin anlaufen.
Meldung vom 23.10.2012
Fahrplanauskunft
Die BVG ist Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)
