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ArchivAchtung! Morgen kann BVG von einem Warnstreik durch dbb tarifunion betroffen sein.

Doppeldecker an einer Haltestelle, Pressemitteilung

Wie inoffiziell bekannt wurde, droht der BVG durch die dbb tarifunion im morgigen Frühverkehr ein Warnstreik.

Da die zuständigen Verhandlungsführer der dbb tarifunion trotz mehrfacher Versuche der Kontaktaufnahme und der Bitte um eine Klärung des Sachverhaltes bis heute nachmittag nicht reagiert haben, weisen wir unsere Fahrgäste vorsorglich darauf hin, dass am morgigen Donnerstag, den 9. Juni, zwischen Betriebsbeginn und circa 10.00 Uhr mit zum Teil deutlichen Störungen insbesondere im U-Bahnverkehr, eventuell auch im Busverkehr gerechnet werden muss.

Obwohl die Mehrheit der BVG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ver.di organisiert ist und damit nicht am Warnstreik teilnehmen, kann es doch zu größeren Verspätungen kommen.

Die BVG wird sich bemühen, den Verkehr auf den U-Bahnlinien U1 und U2 weitgehend stabil zu halten, um die dort wegen Baustellen sowieso schwierige Situation nicht noch zu verschärfen.

Auf den Linien U6 und U9 planen wir die Aufrechterhaltung eines 10-Minuten-Taktes, können diesen aber nicht garantieren.

Die Linien U3, U5, U7 und U8 werden möglicherweise nur in einem 20 – 30-Minuten-Takt angeboten werden können.
Um Fahrerinnen und Fahrer auf anderen hoch belasteten Linien einsetzen zu können, wird die U4 (U Nollendorfplatz S+U Innsbrucker Platz) bis zum Ende des Streiks nicht bedient. Hier gibt es aber ausreichende Umfahrungsmöglichkeiten über andere U-Bahnlinien bzw. Busse.


Da wir eventuell davon ausgehen müssen, dass auch Teile des Busverkehrs von diesem Warnstreik betroffen sein können,
bitten wir auch hier eine längere Fahrzeit einzuplanen. Beim Straßenbahnverkehr gehen wir davon aus, dass dieser morgen nach Fahrplan angeboten werden kann.

Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstands und Vorstand Betrieb der BVG: "Ich habe kein Verständnis für diesen Warnstreik, der von der dbb tarifunion auf dem Rücken unserer Fahrgäste ausgetragen wird. Den vielen Berlinerinnen und Berlinern, die morgen deshalb ihre Ziele nicht zuverlässig und pünktlich erreichen werden, versichere ich, dass wir unser Möglichstes tun werden, um diese ungerechtfertigte Belastung so erträglich wie möglich zu gestalten."

Lothar Zweiniger, Vorstand Personal und Soziales der BVG: "Das Ganze ist umso ärgerlicher, da wir uns hier in Verhandlungen zu einem Manteltarifvertrag und nicht zu konkreten Gehaltsforderungen befinden. Es gibt derzeit eine klare Vereinbarung zwischen den Verhandlungsführern über das weitere Vorgehen – insofern ist dieser Streik völlig inakzeptabel und widerspricht allen Absprachen. Wir befinden uns auch mit der Tarifunion des Deutschen Beamten Bundes mitten in laufenden Verhandlungen. Es gibt einen klaren Verhandlungspfad, die Themen sind noch in der Abarbeitung. Auch liegt ein erstes Angebot seit Mitte Mai vor – darüber zu führende inhaltliche Gespräche stehen noch aus."

Meldung vom 08.06.2011

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