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ArchivStreikausfälle geringer, als erwartet

Doppeldecker an einer Haltestelle, Pressemitteilung

Der von der dbb tarifunion am heutigen Donnerstag zwischen 3 Uhr und 10 Uhr morgen durchgeführte Warnstreik beeinträchtigte den Frühverkehr der BVG weitaus geringer als erwartet.

So konnten alle U-Bahnlinien gut bedient werden. Die meisten Ausfälle gab es auf der U3, wobei maximale Wartezeiten von 10 Minuten auch hier nicht überschritten wurden. Da die Ausfälle sich in Grenzen hielten, wurde auch die U4 von Betriebsbeginn an bedient. Auf die ursprünglich geplante Aussetzung dieser Linie konnte aufgrund der entspannten Lage verzichtet werden.

Auch im Busbereich konnte der Fahrplan weitgehend eingehalten werden. Alle Linien wurden gefahren. Zu größeren Ausfällen und damit für den Fahrgast wahrgenommenen Verspätungen kam es nur im Raum Spandau. Der Flughafenzubringer TXL fuhr nach Fahrplan.

Bei der Straßenbahn kam es zu keinen Behinderungen.

Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstands und Vorstand Betrieb der BVG: "Dank der - trotz der Kurzfristigkeit - sehr guten Vorbereitung auf den Streik und des engagierten Einsatzes vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir heute wie gewohnt die Berlinerinnen und Berliner weitgehend zuverlässig an ihr Ziel bringen. Ich hoffe sehr, dass dennoch auftretende Wartezeiten unsere Fahrgäste nicht zu sehr verärgert haben. Der dbb tarifunion möchte ich noch einmal sehr ans Herz legen, unterschiedliche Ansichten und Meinungen nicht auf dem Rücken der Fahrgäste auszutragen, sondern am Verhandlungstisch auszudiskutieren."

Meldung vom 09.06.2011

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Nachtaufnahme Tempelhofer Ufer mit durchfahrender U-Bahn