Berliner Rathaus
U-Bahnbau legt Spuren des Mittelalters frei
Von Anfang Oktober 2009 bis November 2011 arbeiteten 22 archäologische Fachkräfte unter Leitung von Archäologen des Landesdenkmalamtes im Bereich der künftigen Baufelder der U-Bahnlinie 5 im Zentrum von Berlin. Die archäologischen Sicherungsmaßnahmen wurden von der BVG als Bauherr mit über 6 Millionen Euro finanziert.
Was passiert im "Zukunftsraum historische Mitte"?
Der Lückenschluss U5 hat Spuren des Berliner Mittelalters zu Tage gefördert. Mit dem Fund der guterhaltenen Fundamente des alten Rathauses hat sich unser Unternehmen klar bekannt, Reste der Vergangenheit für die Zukunft zu bewahren.
Der größte Teil des alten Rathauses bleibt erhalten
Von den Relikten der einstigen Rathaushalle, die wie eine Kirche in Schiffe gegliedert war, bleiben zwei Schiffe komplett erhalten. Hierzu haben die Planer der BVG die Lage des U-Bahnhofes entsprechend angepasst. Am unteren Ende der Seite sehen Sie Visualisierungen des umgeplanten Bahnhofs und ein Luftbild der Baustelleneinrichtungsfläche.
In Vorbereitung auf den Bahnhofsbau finden im Umfeld des Berliner Rathauses bereits seit einger Zeit aufwändige Leitungsverlegungen statt. Die Rohbauarbeiten für den Bahnhof Berliner Rathaus beginnen durch die Umplanung jedoch erst Anfang 2013. Das Bahnhofsbauwerk wird zweietagig ausgeführt, wobei in der unteren Ebene ein Ersatz für die Kehr- und Abstellanlage Alexanderplatz entsteht. In der oberen Ebene sind die Seitenbahnsteige der U5 untergebracht.