Das Logo der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
  • Startseite
  • »
  • FAQ

FAQ



Piktogramm eines Telefons 030 19 44 9

Auf jede Frage eine Antwort. Das BVG Call Center

FAQ

BVG Allgemein

  • Wem gehört die BVG?
  • Warum dauert es mitunter lange, bis ein Schienenersatzverkehr eingerichtet ist?
  • Wird nicht der Service darunter leiden, wenn weiter Personal abgebaut wird?
  • Warum geht die BVG gegen Schwarzfahrer vor?
  • Was tut die BVG für die Umwelt?

Antworten

 

Wem gehört die BVG?

Alleiniger Eigentümer der BVG ist seit 1929 das Land Berlin. Seit 1994 hat die BVG die Rechtsform »Anstalt öffentlichen Rechts«. Vorsitzender des Aufsichtsrates der BVG ist Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum.

Warum dauert es mitunter lange, bis ein Schienenersatzverkehr eingerichtet ist?

Was passiert, wenn z.B. eine Oberleitung der Straßenbahn beschädigt wurde:
Ein Verkehrsmeister fährt zur Schadenstelle, um die Maßnahmen für eine Reparatur zu koordinieren. Vor Ort wird die voraussichtliche Dauer der Störung abgeschätzt. Ergibt die Lage eine vermutliche Störung bis zu 20 Minuten, werden die Straßenbahnen der Linie an ihren jeweiligen Standorten angehalten. Ist aufgrund des Ausmaßes des Schadens eine längere Störung absehbar, werden Busse für einen Schienenersatzverkehr bestellt. Es kann trotz schneller Reaktion 15-20 Minuten dauern, bis die Busse an die Standorte für den Schienenersatzverkehr herangeführt werden. Verkehrsmeister vor Ort informieren über die genaue Streckenführung. Können Busse nicht von nahegelegenen Standorten zur Verfügung gestellt werden, kann es trotz schneller Einleitung von Maßnahmen vorkommen, dass bis zur Einrichtung des Schienenersatzverkehrs 30-40 Minuten vergehen.
Im U-Bahnbetrieb ist der Zeitbedarf für die Störungserkennung und die Einleitung von Maßnahmen vergleichbar.

Wird nicht der Service darunter leiden, wenn weiter Personal abgebaut wird?

Durch die Verbesserung betrieblicher Abläufe und gut geschultes Personal werden wir all unseren Fahrgästen auch in Zukunft einen ansprechenden und kundenorientierten Service bieten. Dass das geht, hat die BVG bereits in den 90er Jahren bewiesen. Damals musste in viel stärkerem Maße als heute die Zahl der Mitarbeiter reduziert werden.

Warum geht die BVG gegen Schwarzfahrer vor?

Leider gibt es immer noch zu viele Schwarzfahrer. Im Schnitt sind es etwa 6% der Fahrgäste die ohne zu bezahlen die Leistungen der BVG in Anspruch nehmen. Damit entgehen unserem Unternehmen Jahr für Jahr Einnahmen in Millionenhöhe. Diese Schwarzfahrer schädigen damit nicht nur die BVG, sondern am Ende auch die 94% ehrlichen Fahrgäste, die ein Ticket gekauft haben. Ohne diese Millionenverluste könnten z. B. auch Preissteigerungen bei den Tickets niedriger ausfallen. Die BVG geht deshalb auch im Interesse der ehrlichen Fahrgäste gegen Schwarzfahrer vor und führt knapp 10 Millionen Kontrollen pro Jahr durch. Eingesetzt werden hierfür rund 200 eigene Kontrolleure sowie weiteres Personal von beauftragten Dienstleistern.

Was tut die BVG für die Umwelt?

Die BVG ist sozusagen von Natur aus ein umweltfreundliches Unternehmen. Denn grundsätzlich ist es viel umweltfreundlicher, wenn Menschen mit U-Bahn, Bus oder Straßenbahn durch die Stadt fahren, als wenn alle das Auto nutzen und damit viele Abgase freisetzen würden.
Doch darüber hinaus macht die BVG noch einiges mehr für die Umwelt. Mit schadstoffarmen und energiesparenden Antriebstechniken hat sich die BVG an die Spitze der Umwelttechnologie im öffentlichen Nahverkehr gesetzt. BVG-Busse fahren ausschließlich mit schwefelfreiem Dieselkraftstoff. Durch entsprechende Katalysatoren (sogenannte CRT-Filter) erfüllt die BVG bereits jetzt Abgaswerte, die erst in einigen Jahren europaweit gelten werden. Mit der Einführung von 25 neuen Volvo-Bussen im Februar 2004 hält die BVG zudem schon jetzt den Abgasstandard EEV ein, der erst ab 2008 europaweit gelten wird.
Auch auf anderen Gebieten verfolgt die BVG einen nachhaltigen Umweltschutz. Durch Energierückspeisung sparen beispielsweise die Straßenbahnen ca. 21 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Flüsterschienen und Schallabsorber reduzieren den Lärmpegel der U-Bahnen. Und in den Waschanlagen für Fahrzeuge werden 50 bis 80% des verbrauchten Wassers wiederaufbereitet.

Zum Seitenkopf springen

Diese Webseiten unterliegen urheber-, marken- und wettbewerbsrechtlichen Schutzrechten. Eine Vervielfältigung, Verbreitung, Bereithaltung zum Abruf oder Online-Zugänglichmachung (Übernahme in andere Webseiten) unserer Webseiten, des Layouts der Webseiten, ihrer Inhalte (Texte, Bilder, Programme) ganz oder teilweise, in veränderter oder unveränderter Form ist nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung zulässig. Lediglich die nichtkommerzielle private Nutzung ist in den Grenzen des Urheberrechtsgesetzes zulässig.


© Copyright 2009 | Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)