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Mit der Tram M1 und 50 Entlang der Panke
Mit der BVG auf Stadttour - Tour 5
"Komm, Karlineken, komm …"
… wir woll’n nach Pankow gehn, da ist es wunderschön", sang man vor
einhundert Jahren. Da lag der Ort noch vor den Toren Berlins und
lockte sonntags die Großstädter mit vielen Ausflugslokalen. Seinen
Namen verdankt Pankow einem bescheidenen Bächlein, das weder durch
rauschende Talfahrt noch durch quellklares Wasser besticht - die
Panke. Aber sie gehört zweifellos zu den Berliner Originalen.
Immerhin ist sie nach Havel und Spree Berlins drittgrößter "Fluss".
Von der Quelle bis zur Mündung sind es ca. 27 Kilometer, und ihr
Gefälle beträgt 40 Meter.
Als Namensgeber war sie nicht ganz unschuldig daran, dass
jahrzehntelang am Rhein vom "Pankower Regime" gesprochen wurde und
Udo Lindenberg seinen legendären Sonderzug in Richtung Pankow
lenkte. Zeit also, diesem prominenten Gewässer einen Besuch
abzustatten.
Naturliebhaber werden die abwechslungsreiche Wegstrecke bis zum
Pankower Bürgerpark (ca. 4 Kilometer) zu schätzen wissen. Wer aber
die Metropole aus einer ungewöhnlichen Perspektive kennenlernen
möchte, sollte der Panke solange folgen, bis sie unter der Erde
verschwindet. Bis zum Bahnhof U Schwartzkopffstraße ist es von dort
nicht weit.
