Barrierefrei durch Berlin
Wir machen Sie mobil. Das bedeutet natürlich auch, dass wir unsere Bahnhöfe und Fahrzeuge weitgehend barrierefrei gestalten.
Bei der U-Bahn geschieht das unter anderem mit neuen Aufzügen - derzeit sind rd. 100 der insgesamt 173 Berliner U-Bahnhöfe über Rampen oder Aufzüge für Menschen mit Mobilitätsbehinderung stufenlos erreichbar. Gleichzeitig wurden bisher schon auf mehr als 100 U-Bahnhöfen taktile Blindenleitsysteme eingebaut. Langfristig sollen alle U-Bahnhöfe mit Aufzügen bzw. Rampen und Blindenleitsystemen ausgestattet werden.
Im Busverkehr sind heute bereits 100 Prozent unserer Fahrzeuge barrierefrei zugänglich.
Seit 2011 werden neue Straßenbahnen für Berlin beschafft und damit bis 2017 die in die Jahre gekommenen Tatra-Bahnen durch moderne Niederflur-Fahrzeuge nach und nach ersetzt. Derzeit werden 18 von 22 Straßenbahnlinien - davon 9 Metrolinien - ganz oder teilweise mit barrierefreien Fahrzeugen befahren.
Alle Informationen, die mobilitätsbehinderte Fahrgäste für ihre Mitfahrt in Bus und Bahn benötigen, finden sie in unserem Faltblatt 'Barrierefrei 2013". Es wird hier zum Herunterladen oder in allen Verkaufsstellen der BVG kostenlos angeboten.
An welchen Haltestellen Sie Rampen, Aufzüge, Fahrtreppen und Blindenleitsysteme vorfinden, können Sie unserer aktuellen Linienübersicht entnehmen.
Sie erreichen diese über das Verkehrsmittel-Zeichen auf der Startseite.
Bitte beachten Sie: Nicht alle Fahrtreppenbieten durchgehende Verbindungen zwischen Straße und Bahnsteig.
Orientierungshilfe für blinde und sehbehinderte Fahrgäste
Damit sich blinde und sehbehinderte Fahrgäste leichter orientieren können, gibt es auf immer mehr U-Bahnhöfen ein spezielles Leitsystem. Es besteht aus Linien im Bahnsteigbelag, die in einem Abstand von 70 cm parallel zur Bahnsteigkante verlaufen. Zusätzlich gibt es besondere Orientierungspunkte vor Treppen, Aufzügen sowie Zu- und Abgängen.
Die circa 38 cm breiten Leitstreifen bestehen aus hellen Keramikfließen mit markanten Längsrillen. Auf welchen Berliner U-Bahnhöfen das Blindenleitsystem zu finden ist, erfahren Sie in der Rubrik U-Bahn.
Orientierungshilfen für hörbehinderte Fahrgäste
Gehörlosen oder schwer hörenden Fahrgästen erleichtern wir die Orientierung durch optische Signale. So wird zum Beispiel in S- und U-Bahn sowie in der Straßenbahn das Schließen der Türen mit Warnleuchten angezeigt.
Über den Behindertennotruftaster mit dem Rollstuhlsymbol können auch stark hörbehinderte Fahrgäste die Notruf- und Informationssäulen benutzten.
Barrierefreie Routenplanung
Eine erste Orientierung zu Besonderheuten bei der Nutzung des BVG-Fahrangebots finden mobilitätseingeschränkte Fahrgäste auf BVG.de/barrierefrei. Zur Erstellung von individuellen Reiserouten mit den öffentlichen Verkehrsmittels empfehlen wir unsere Fahrplanauskunft im Internet fahrinfo-berlin.de oder von unterwegs per internetfähiges Handy mobil.BVG.de. Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen klicken im Menü bitte "fahrinfo barrierefrei" an und geben in der Rubrik "erweiterte Auswahl"ihre persönliche Option ein: "barrierefrei"- nur Verbindungen ohne Stufen, oder "bedingt barrierefrei" - Routen einschließlich Rolltreppen.
Barrierefreie Straßenbahnlinien
Hier erfahren Sie, welche unserer Straßenbahnlinien barrierefrei sind.
Barrierefrei mit dem Bus durch Berlin
Wir setzen verschiedene Bustypen ein, die alle barrierefrei nutzbar sind -sowohl für Fahrgäste mit Kinderwagen, Rollator, Gepäck als auch für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer.
Mobilitätstrainings der BVG 2013
Für Fahrgäste mit Handicap, zum Beispiel Rollstuhlnutzer oder blinde Fahrgäste, sind unsere Busse und Bahnen mit Fragen zur Nutzung verbunden. Antwort darauf möchte die BVG auch im Jahr 2013 ganz praktisch geben.
Einfach unterwegs in Berlin und Brandenburg
Die BVG bietet im Internet die Elektronische Fahrplaninformation auch als barrierefreie Variante an.
Besonders für Kunden, die mit Kinderwagen, Gepäckstücken, Rollatoren und Rollstühlen unterwegs sind, ist diese Auskunft sehr hilfreich.
BVG testet "sprechende Haltestellen"
Für Barrierefreiheit: Die BVG testet an sechs Bus- und Tram-Haltestellen ein System zur akustischen Fahrgastinformation. Per Knopfdruck oder Handy können sehbehinderte Menschen die nächsten Verbindungen und Abfahrtzeiten abrufen.