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Die Geschichte des Berliner Omnibusverkehrs
Seit 1905 gibt es Kraftomnibusse in Berlin
Der Bus-Betrieb Berlins blickt auf eine lange Tradition zurück.
Die Entwicklung ging vom Pferdeomnibus zum Kraftomnibus.
Im Jahr 1875 wurden 14 Millionen Passagiere befördert. Heute sind
es 350 Millionen Fahrgäste jährlich.
Gründung
Seit dem 1. Januar 1847 fahren Linienbusse durch die Stadt. Die
"Concessionierte Berliner Omnibus-Compagnie" hatte am 30. Oktober
1846 die Genehmigung zum Betrieb von fünf innerstädtischen Linien
erhalten.
1864 waren bereits 36 Fuhrbetriebe am Pferdeomnibusverkehr
beteiligt. Der Sommerfahrplan verzeichnete 39 Linien, auf denen 303
Wagen eingesetzt wurden.
1868 wurde die "Allgemeine Berliner Omnibus Actien-Gesellschaft" -
allgemein ABOAG genannt - gegründet.
1920 sackte die Beförderungsleistung der ABOAG auf 6,5 Millionen
Fahrgäste ab.
Am 1. Januar 1929 gründete die Stadt Berlin die "Berliner
Verkehrs-Aktien-Gesellschaft" - kurz BVG.
Wiederaufbau und Teilung nach dem 2.
Weltkrieg
Von 908 Bussen waren zum Ende des Krieges nur noch 18 betriebsfähig
und deren Einsatz war aufgrund von Kraftstoff- und Materialmangel
stark beeinträchtigt.
Erst 1950 stabilisierte sich der Berliner Busverkehr. Die Stadt und
die BVG waren inzwischen geteilt. In beiden Stadthälften wurden
unterschiedliche Prioritäten in der Verkehrspolitik gesetzt.
In West-Berlin sprach sich der Senat gegen die Straßenbahn aus. Der
Bus übernahm die Funktion des Zubringers zu den S- und
U-Bahn-Stationen. In Folge dieser Politik entstanden viele neue
Buslinien.
In Ost-Berlin setzten die Verkehrsplaner dagegen auf den Ausbau des
Straßenbahn-Netzes. So wurden die Neubaubezirke Marzahn,
Hohenschönhausen und Hellersdorf in den 70er und 80er Jahren mit
den Bussen der Ost-Berliner Verkehrsbetriebe BVB an das öffentliche
Nahverkehrsnetz angebunden.
1990 wurden beide Busbetriebe wieder zusammengeführt. Der BVB
brachte 61 Tages- und zehn Nachtlinien ein. Die BVG betrieb zu
diesem Zeitpunkt 92 Tages- und 34 Nachtlinien.
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