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Die leise U-Bahn unterwegs

Fahrgäste beim Einsteigen in den Zug der Linie U2 auf dem U-Bahnhof Gleisdreieck

146 Kilometer schlängeln sich die Berliner U-Bahn-Linien unter- und oberirdisch durch die Stadt. Im Jahr 2002 feierte die U-Bahn der BVG ihren 100. Geburtstag und ist damit eine der ältesten U-Bahnen überhaupt.

So alt wie die U-Bahn ist allerdings auch das Problem der Lärmentwicklung, vor allem des "Quietschens" in Kurven.

Besonderes Augenmerk wurde deshalb in den vergangenen Jahren auf die Reduzierung der Schallemissionen gelegt. Aber auch die modernsten Antriebssysteme können physikalische Gesetze nicht aufheben. Geräusche entstehen vor allem durch die Reibung von Rad und Schiene, und das besonders während Kurvenfahrten und bei der Einfahrt in den Bahnhof.

Seit 1984 arbeiten Ingenieure an so genannten "Schallabsorbern" an den Rädern, die insbesondere beim Durchfahren enger Kurven die akustische Energie der Radscheibe aufnehmen und in Wärme umwandeln können. Die Erfahrungen mit den neuen Rädern waren so gut, dass inzwischen alle U-Bahn-Fahrzeuge damit ausgerüstet sind.

Neben dem "normalen" Reibungslärm von Rad und Schiene gehören Radunrundheiten mit zu den Hauptverursachern für starke Geräuschbelästigungen.

Solche Unrundheiten, die sich mit fortschreitender Nutzungsdauer automatisch bilden, treten hauptsächlich in zwei Varianten auf:

  • als Flachstellen, wie sie durch das Blockieren der Räder beim Bremsen entstehen können,
  • als Unregelmäßigkeiten, die sich am Radumfang bei größerer Laufleistung ausbilden.


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