Grundgedanke der Juniorenfirma ist das Modell "Kleinbetrieb im Großbetrieb".
Die Juniorenfirma BVG besitzt keine rechtliche Selbständigkeit, ist aber ein reales mit eigener Kostenstelle geführtes Unternehmen innerhalb der BVG.
Die Juniorenfirma wird je nach Möglichkeit für drei bis sechs Monate von zwei kaufmännischen und zwei technischen Azubis geleitet. Diese Auszubildenden organisieren selbstständig die Planung, Durchführung und Kontrolle der Aufträge.
Im dualen Ausbildungssystem ist neben dem theoretischen Wissenserwerb das handlungsorientierte Lernen ein wesentlicher Grundgedanke. Gerade in einem Großbetrieb wie der BVG kann durch die Juniorenfirma das Zusammenwirken einzelner Funktionsbereiche transparenter gemacht werden.
Folgende Ausbildungsziele stehen im Vordergrund:
- Besseres Verständnis von Geschäftsabläufen in einem überschaubaren Unternehmen
- Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungssicherheit
- Fähigkeit zur Zusammenarbeit, Förderung von Kooperation und Selbständigkeit
- Anwendung und Vertiefung des erlernten Wissens
- Steigerung der Motivation und der Kreativität der Auszubildenden durch die Eigenständigkeit der Juniorenfirma
- Kundenorientiertes Denken und Handeln
Die Azubis sind sich einig:
"Die Juniorenfirma ist eine Bereicherung unserer Berufsausbildung. Die Teamarbeit zwischen den technischen und kaufmännischen Auszubildenden wird enorm gefördert. Wir lernen Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Kundenorientiertes Handeln, kostenbewusstes Denken und Handeln ist dabei das A und O. Das Vertrauen der Berufsausbilder in uns schafft Selbstvertrauen und fördert unsere Entwicklung."
Wie funktioniert das?
Der kaufmännische Bereich umfasst die Ausbildungsberufe Industriekaufleute (IK) und Kaufleute für Bürokommunikation (KB). Der technische Bereich setzt sich aus Industriemechanikern/innen Fachrichtung Betriebstechnik (IM), Elektronikern/innen Fachrichtung Betriebstechnik (EBT) und oder Mechatronikern/innen (METRO) zusammen.
Den Auszubildenden wird somit die Chance gegeben, den gesamten Arbeitsablauf in einem Unternehmen nachzuvollziehen, denn Sie müssen alles selbstständig erarbeiten, planen, durchführen und kontrollieren.
In der Juniorenfirma sind alle Bereiche eines Unternehmens in einem Büro vertreten; Sekretariat, Einkauf, Marketing, Verwaltung, Technik, Rechnungswesen, Rechnungsprüfung sowie Vertrieb.
Es werden Aufträge angenommen, geplant und durchgeführt. Für die Fertigung der Produkte aus den Bereichen Metall, Kunststoff und Elektronik stehen die Maschinen und die technischen Azubis des Ausbildungszentrums nach Absprache mit den Ausbildungsleitern zur Verfügung. Noch dazu sind sie seit 2011 für die Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Auftritten der Berufsausbildung verantwortlich. Seit 2012 übernimmt die Juniorenfirma auch die Durchführung der Auswahltests für die Bewerber um einen Ausbildungsplatz.
Die Arbeit in der Juniorenfirma ist eine gute Möglichkeit um bereits gelerntes Fachwissen anzuwenden und darüber hinaus noch Fähigkeiten wie Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten zu trainieren. Das Beschäftigungsfeld in der Juniorenfirma BVG ist vielfältig und wird deshalb von kaufmännischen und technischen Azubis zusammen bearbeitet.
Abschließend muss hier betont werden, dass die Juniorenfirma BVG keine Azubis einstellt, sondern ausschließlich Azubis der BVG während ihrer Ausbildungszeit einsetzt.
Sind Sie interessiert, dann sehen Sie sich unseren Leistungskatalog an.
Suchen Sie noch Informationen zur Juniorenfirma BVG oder in Deutschland? Dann empfehlen wir Ihnen die Internetseite der Arbeitsgemeinschaft der Juniorenfirmen:
Kontakt
Juniorenfirma BVG
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
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Telefon: (030) 256 21 171
Fax: (030) 256 49 21 171
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