QR-Codes bei der BVG
Moderne Kommunikationswege sind aus unserem Leben nicht mehr
wegzudenken. Ein Großteil der Handys ist heute internetfähig, der
Zugang zu Informationen ist damit auch von unterwegs kein Problem
mehr. Auch die BVG setzt ganz auf die modernen
Kommunikationswege.
Es sind sogenannte QR-Codes (QR steht für englisch: quick response
= schnelle Antwort), die ein ganz neues und zugleich sehr
komfortables Kapitel der mobilen Information eröffnen. QR-Codes
sind sozusagen grafische Links, die auf Informationen
verweisen.
QR funktioniert auch bei Beschädigung
Ein solcher Code kann selber Informationen enthalten oder auf eine
Adresse verweisen. Die Internetseiten sind meist für die
Darstellung auf Displays von mobilen Endgeräten optimiert. Die
Internetverbindungen werden über GPRS oder UMTS aufgebaut. Selbst
wenn die Seiten, auf denen der Code abgedruckt ist, verknittert
sind, funktioniert die Erkennung in der Regel einwandfrei. In
anderen Ländern gehören die kryptischen Zeichen inzwischen schon
zum Alltag, so werden sie in Japan sogar als Visumstempel im
Reisepass benutzt.
Die Inhalte auf BVG.de sind für den Kunden generell kostenfrei. Es
fallen lediglich Verbindungskosten entsprechend dem jeweiligen
Mobilfunkvertrag an. Erfahrungsgemäß sind diese an den
Datenmengentransfer gekoppelt, der, sofern nicht ohnehin eine
Flatrate vereinbart ist, eher gering ausfällt. Eine Haltestellen-
und Fahrtinformation der BVG würde so nur wenige Cents an
Verbindungskosten verursachen.
Bald viele Infos via Foto
Die BVG will ihren Kunden zukünftig die beliebtesten
Fahrgastinformationsprodukte auch über diesen innovativen Weg
anbieten und dabei schrittweise ihr Angebot erweitern. Alle
wichtigen Informationen, zur Planung, Nutzung oder Orientierung im
ÖPNV werden künftig über das Handy mittels QR-Code einfach abrufbar
sein. Unterstützt wird die BVG hierbei von der Firma tagSOLUTE
GmbH, die sich auf diese mobilen Internet-Services und den Einsatz
von QR-Codes spezialisiert hat.
Die meisten Handys sind vorbereitet
Die meisten Mobiltelefone und PDAs verfügen bereits über eine
geeignete Kamera und einen Webbrowser, die das Auslesen von QR
Codes und die Anzeige von verknüpften Webseiten ermöglicht.
Empfohlen wird ein Handy mit einer Fotokamera mit mindestens 2Mega
Pixel Auflösung. Eine kleine Erkennungssoftware (ein sogenannter
Tag-Reader oder Barcode-Reader, wie zum Beispiel "QuickMark" oder
"i-nigma"), liest den für das menschliche Auge nicht
interpretierbaren Code aus.
Falls die dazu benötigte Lese-Software nicht schon von Hause aus
auf dem Gerät vorinstalliert ist, kann sie kostenlos aus dem
Internet geladen und installiert werden. So vorkonfiguriert gelangt
man durch das bloße Abfotografieren des QR Codes automatisch auf
die hinterlegte Webseite und erhält die gewünschte Information. Auf
unseren Internetseiten haben wir eine Reihe von Anbietern
zusammengestellt, die Code-Reader zum Download anbieten. Sie sind
unter www.BVG.de/QR zu finden.
Wer jetzt beim Lesen des Artikels Lust bekommen hat, einen Reader
auf sein Handy zu installieren, kann das über SMS tun (gilt nicht
für iPhones). Hierzu sendet man das Keyword: TAG READER an die
Kurzwahl 88044 (0,19 EUR pro SMS). Der dann zugesendete
Downloadlink führt zu einer direkten Installation der Software auf
das Handy. Die Software ist für Endanwender kostenlos (es werden
aber gegebenenfalls Kosten für die Datenübertragung von Ihrem
Mobilfunk-Netzanbieter berechnet).
