plus_04 2011
Schnelle Hilfe, schnelle Wege, schnelle
Zeit
Schnell sein - im Notfall ist dieses Attribut unerlässlich. Wer im
U-Bahnhof schnelle Hilfe braucht, bekommt sie sofort über die
Notrufsäulen. Schnell weg - am Sonntagnachmittag zum 5-Uhr-Tee, das
kann ab Mai jeder, der die U-Bahn benutzt. Die meisten Linien
fahren dann auch an diesem Tag im 5-Minuten-Takt. Schnell vergangen
- ist die die Zeit für Berlins Kultmusical Nummer 1 – der "Linie
1". Vor 25 Jahren wurde es im GRIPS Theater uraufgeführt.
Wenn einmal etwas im U-Bahnhof passiert, keine Sorge auch hier kann
schnell Hilfe herbei geholt werden. Deswegen stellen wir in dieser
Ausgabe ausführlich die Notrufsäulen vor, von denen es mindestens
zwei auf jedem Bahnsteig gibt. Sie sorgen für einen schnellen Draht
zu den BVG-Sicherheitsdienst-Mitarbeitern vor Ort und in den
Leitstellen. Übrigens, dies sei noch erwähnt: Der Weg zur U-Bahn
ist wesentlich gefährlicher, als die Fahrt mit der Bahn selbst.
Zahlen belegen dies.
Jetzt bekommt das Auto noch mehr Konkurrenz - von der U-Bahn. Mag
mancher am Sonntagnachmittag doch das Auto genommen haben, weil der
heute geltende 10-Minuten-Takt auf den U-Bahnlinien als unattraktiv
für den Familienbesuch gesehen wird. Ab 1. Mai glit dieses Argument
nicht mehr. Auf fast allen U-Bahnlinien kommen die Züge nachmittags
alle 5 Minuten. Eine echte Alternative, obwohl sonntags die
Berliner Straßen (meistens) leerer sind. Änderungen auch beim Bus:
Auf mehr als 40 Linien entfallen einzelne Fahrten, der
10-Minuten-Takt beginnt am Morgen geringfügig später. Wir haben den
Überblick.
Was für eine Liebeserklärung an die U-Bahnlinie 1: Als im April
1986 das Musical "Linie 1" im GRIPS Theater am U-Bahnhof Hansaplatz
seine Uraufführung hatte, entwickelte sich zum Senkrechtstarter.
Mehrere Jahre lang war "Linie 1" nicht nur das meistgespielte,
sondern auch das bestbesuchte Theaterstück Deutschlands. Und es
steht noch immer auf dem Spielplan vom GRIPS. Später wurde es sogar
verfilmt und auch ein Kinohit. In dem Streifen spiele der
U-Bahnwagen 2005 eine nicht unbedeutende Hauptrolle. Was es mit der
BVG-U-Bahn auf sich hatte, recherchierte unser Reporter 25 Jahre
später exklusiv für unsere Leser.
Ostern ist ja auch noch, Ende des Monats, und der Frühling hält
ungebremst Einzug in die Stadt. Auch dazu ist dieses Magazin
randvoll mit Informationen und Tipps.
Werden Sie nicht frühjahrsmüde beim Lesen!
