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Fahrgast an einer Notrufsäule

Schnelle Hilfe, schnelle Wege, schnelle Zeit

Schnell sein - im Notfall ist dieses Attribut unerlässlich. Wer im U-Bahnhof schnelle Hilfe braucht, bekommt sie sofort über die Notrufsäulen. Schnell weg - am Sonntagnachmittag zum 5-Uhr-Tee, das kann ab Mai jeder, der die U-Bahn benutzt. Die meisten Linien fahren dann auch an diesem Tag im 5-Minuten-Takt. Schnell vergangen - ist die die Zeit für Berlins Kultmusical Nummer 1 – der "Linie 1". Vor 25 Jahren wurde es im GRIPS Theater uraufgeführt.

Wenn einmal etwas im U-Bahnhof passiert, keine Sorge auch hier kann schnell Hilfe herbei geholt werden. Deswegen stellen wir in dieser Ausgabe ausführlich die Notrufsäulen vor, von denen es mindestens zwei auf jedem Bahnsteig gibt. Sie sorgen für einen schnellen Draht zu den BVG-Sicherheitsdienst-Mitarbeitern vor Ort und in den Leitstellen. Übrigens, dies sei noch erwähnt: Der Weg zur U-Bahn ist wesentlich gefährlicher, als die Fahrt mit der Bahn selbst. Zahlen belegen dies.

Jetzt bekommt das Auto noch mehr Konkurrenz - von der U-Bahn. Mag mancher am Sonntagnachmittag doch das Auto genommen haben, weil der heute geltende 10-Minuten-Takt auf den U-Bahnlinien als unattraktiv für den Familienbesuch gesehen wird. Ab 1. Mai glit dieses Argument nicht mehr. Auf fast allen U-Bahnlinien kommen die Züge nachmittags alle 5 Minuten. Eine echte Alternative, obwohl sonntags die Berliner Straßen (meistens) leerer sind. Änderungen auch beim Bus: Auf mehr als 40 Linien entfallen einzelne Fahrten, der 10-Minuten-Takt beginnt am Morgen geringfügig später. Wir haben den Überblick.

Was für eine Liebeserklärung an die U-Bahnlinie 1: Als im April 1986 das Musical "Linie 1" im GRIPS Theater am U-Bahnhof Hansaplatz seine Uraufführung hatte, entwickelte sich zum Senkrechtstarter. Mehrere Jahre lang war "Linie 1" nicht nur das meistgespielte, sondern auch das bestbesuchte Theaterstück Deutschlands. Und es steht noch immer auf dem Spielplan vom GRIPS. Später wurde es sogar verfilmt und auch ein Kinohit. In dem Streifen spiele der U-Bahnwagen 2005 eine nicht unbedeutende Hauptrolle. Was es mit der BVG-U-Bahn auf sich hatte, recherchierte unser Reporter 25 Jahre später exklusiv für unsere Leser.

Ostern ist ja auch noch, Ende des Monats, und der Frühling hält ungebremst Einzug in die Stadt. Auch dazu ist dieses Magazin randvoll mit Informationen und Tipps.

Werden Sie nicht frühjahrsmüde beim Lesen!

  • plus_04 | 2011

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