Tunnelbau mit stählernem Maulwurf
Wie beim Bau des U55-Abschnitts zwischen Brandenburger Tor und
Bundestag (vgl. Abbildung der damaligen Maschine) kommt auch für
den Lückenschluss U5 eine Schildvortriebsmaschine zum Einsatz.
Schildvortriebmaschinen sind im Prinzip gigantische Maulwürfe, die
sich durch den Untergrund wühlen und neben dem Graben auch gleich
den Tunnelrohbau erledigen.
Ein Kran wird die gewaltige Maschine im Jahr 2013 in den 20 Meter
tiefen Startschacht am Marx-Engels-Forum heben. Von dort fräst sie
sich unterhalb des Boulevards Unter den Linden bis zum U-Bahnhof
Brandenburger Tor. An der Oberfläche ist davon nichts zu
merken.
Die zwei 2,2 Kilometer langen Röhren erhalten einen Durchmesser von
6,5 Metern. Die Planungen für 9-Meter-Röhren wurden aufgegeben, um
mehr Platz zwischen Tunnelröhre und Humboldt-Forum zu erhalten. Die
insgesamt 235.000 m³ Aushub werden durch die Tunnelröhre zum
Marx-Engels-Forum geleitet und über Förderbänder direkt auf Schiffe
verladen. Damit sind LKW-Fahrten über die Stadtstraßen weitgehend
überflüssig.
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- Erklärung für Tunnelbohrer Tunnelbohrer.flv
Tunnelbohrmaschine der BVG
U5 Webcam Bahnhof Berliner Rathaus
Webcam am Roten Rathaus mit Blick auf die Baustelle Bahnhof Berliner Rathaus.
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- Lückenschluss U5 Master_Imagefilm.flv
- Beitrag vom Tunneltag U5 tunneltag_BVG_gross.flv
