Jelbi ist jetzt online

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Jelbi ist jetzt online
© Jörg Carstensen

Jelbi, das ist das Mobilitätsbündnis für Berlin, das fügt zusammen, was zusammengehört. Denn erstmals werden damit der Nahverkehr und verschiedene Mobilitätsangebote auf einer digitalen Plattform gebündelt. Die Testphase beginnt heute.

Mit dem Drücken des Buzzers wurde am Dienstagvormittag von Christof Schminke, Managing Director Trafi Deutschland, Dr. Henrik Haenecke, BVG-Vorstand Finanzen, Digitalisierung und Vertrieb, Dr. Sigrid Nikutta, BVG-Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb und Philippe Op De Beeck, CEO der APCOA PARKING Group (v.l.n.r.) die Jelbi-Smartphone-App in Betrieb genommen.

Für BVG-Chefin Sigrid Nikutta bedeutet der Start von „Jelbi“ eine Zeitenwende. So wie der Einheitsfahrschein für alle Busse und Bahnen im Jahre 1929 den Fahrkartenkauf beim Umsteigen überflüssig gemacht hat, so soll „Jelbi“ vermeiden, dass man für verschiedene Mietfahrzeuge verschiedene Apps benötigt.

Eigentlich war die digitale Plattform für den Sommer 2019 angekündigt. Doch die Entwickler des BVG-Kooperationspartners Trafi waren schneller. Eine erste Version der App ist schon jetzt verfügbar und soll nun kontinuierlich wachsen und gemeinsam mit den Nutzern weiterentwickelt werden.

Bereits zum Start der Testphase ist ein großes Netz an Partnern mit dabei, unter anderem der Berliner E-Roller-Anbieter Emmy und der Rad-Sharing-Dienst Deezer Nextbike, der ÖPNV Berlin mit BVG und S-Bahn und nach der Zulassung auch die E-Tretroller von Tier.

Im Sommer sollen dann weitere Anbieter wie Berlkönig und der Carsharing-Anbieter Oply folgen, etwas später auch Taxi Berlin. Weitere Partner wird es im Herbst geben.

Die Smartphone-App bietet eine ausgefeilte Benutzeroberfläche, über den sich der Nutzer nur einmal anmelden und gegebenenfalls den Führerschein hochladen muss, um alle Dienste zu nutzen. Die App bietet außerdem verschiedene Routen-Empfehlungen und eine transparente Anzeige des Preises. Die Abrechnung erfolgt über die App.