Tarifinformationen

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Tarifbereiche


 

Allgemeines zu den Tarifbereichen A, B und C

Der Tarifbereich Berlin ist in die Teilbereiche A, B und C gegliedert. Der Teilbereich C gehört gleichzeitig zu den die Stadt umgebenden Landkreisen. Die Stadt Potsdam gehört gleichzeitig dem Teilbereich C des Tarifbereichs Berlin an.

Teilbereich Berlin A:

Berliner Innenstadt bis einschließlich S-Bahn Ring

Teilbereich Berlin B:

außerhalb des S-Bahn Rings bis zur Stadtgrenze

Teilbereich Berlin C:

Berliner Umland (zirka 15 km um das Land Berlin), einschließlich der Stadt Potsdam

Fahrscheine erhalten Sie je nach Bedarf für die kombinierten Teilbereiche Berlin AB, BC sowie ABC. Mit einem Fahrschein für die Teilbereiche AB fahren Sie innerhalb Berlins immer richtig! In welchem Teilbereich sich ein bestimmter Bahnhof befindet, können Sie dem Liniennetz für Berlin ABC entnehmen.

Mitnahmemöglichkeiten

Hier finden Sie Details zur Beförderung von Kindern, Gepäck, Schwerbehinderten und deren Begleitpersonen, Fahrrädern und Tieren sowie die Beförderungsbedingungen des VBB-Tarifs.

Mitnahme von Kindern

Kinder unter 6 Jahren können generell unentgeltlich mitgenommen werden. Auf Fähren ist die Mitnahme auf drei Kinder beschränkt. Kinder unter vier Jahren dürfen die öffentlichen Verkehrsmittel nur in Begleitung einer Person benutzen, die mindestens sechs Jahre alt ist.

Mitnahme von Kinderwagen und Gepäck
Fahrgäste, die im Besitz gültiger Fahrausweise sind, können
  • Kinder unter 6 Jahren (bei Fähren bis zu 3 Kinder)
  • einen Kinderwagen und
  • Gepäck kostenfrei mitnehmen.
Schwerbehinderte und Begleitpersonen

Die unentgeltliche Beförderung von schwerbehinderten Menschen richtet sich nach dem Schwerbehindertengesetz § 228 Absatz 1 Sozialgesetzbuch – Neuntes Buch – (SGB IX). Zum Nachweis der Berechtigung müssen der gültige Schwerbehindertenausweis und das Beiblatt mit aufgeklebter oder integrierter gültiger Wertmarke des Versorgungsamtes vorgezeigt werden.

Begleiter von schwerbehinderten Menschen werden generell unentgeltlich befördert, wenn die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson aus dem Schwerbehindertenausweis hervorgeht.

Zusätzlich zu einer Begleitperson kann in diesem Fall auch ein Hund unentgeltlich mitgenommen werden.

Krankenfahrstühle und sonstige orthopädische Hilfsmittel können unentgeltlich mitgenommen werden, wenn der Fahrgast im Besitz eines gültigen Fahrausweises oder eines Schwerbehindertenausweises mit Beiblatt und aufgeklebter oder integrierter gültiger Wertmarke ist und die Bauart des Verkehrsmittels die Mitnahme zulässt. Schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen G (gehbehindert) und aG (außerordentlich gehbehindert) können in den Zügen des Eisenbahn-Regionalverkehrs und der S-Bahn ein Fahrrad gem. VBB-Tarif, Teil A, § 11 mitnehmen.

Mitnahme von Fahrrädern

Für die Mitnahme eines Fahrrades benötigen Sie einen Fahrschein des Fahrradtarifs.

Im Tarifbereich Berlin kann ein Fahrrad unentgeltlich mitgenommen werden, wenn der Fahrgast im Besitz eines gültigen Schülerticket Berlin oder eines Azubitickets für die Teilbereiche Berlin AB, BC oder für den Tarifbereich ABC ist und die Beförderungsbedingungen die Mitnahme zulassen. Diese Mitnahmeregelung gilt nicht für persönliche Zeitkarten in Kombination mit dem jeweiligen Tarifbereich ABC bzw. für das Gesamtnetz.

Inhaber von gültigen Semestertickets der Berliner und Brandenburger Hochschulen mit Sitz im Tarifbereich Berlin ABC -mit Ausnahme der XU ExponentialUniversity (XU) in Potsdam- dürfen im Tarifbereich Berlin unentgeltlich ein Fahrrad mitnehmen, wenn die Beförderungsbedingungen die Mitnahme zulassen.

Fahrräder werden in den Zügen des Eisenbahn-Regionalverkehrs, der S-Bahn und der U-Bahn sowie auf Fähren über den gesamten Verkehrszeitraum befördert, sofern hierfür ausreichend Platz vorhanden ist.

Fahrräder mit mehr als zwei Rädern, Fahrräder zum Lastentransport und Anhänger sowie motorisierte Fortbewegungsmittel sind von der Beförderung ausgeschlossen. 

Hiervon ausgenommen sind E-Tretroller mit einer Nenndauerleistung von unter 500 Watt gem. Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) vom 06.06.19 sowie Fahrräder mit Elektro-Hilfsmotor. Die eingebauten Akkus dürfen während der Beförderung weder entnommen, geladen noch anderweitig (z. B. als Powerbank) genutzt werden. 

Jeder Fahrgast darf nur ein Fahrrad (dazu zählen auch fahrradähnliche Roller) oder ein Tandem (nur in den Zügen des Eisenbahn-Regionalverkehrs und der S-Bahn Berlin) mitnehmen. 

Die Mitnahme von Fahrrädern in Omnibussen, Obussen und Straßenbahnen ist nicht gestattet, es sei denn, dass diese Verkehrsmittel dafür hergerichtet und entsprechend gekennzeichnet sind. Dies gilt auch für den Bahn-Ersatzverkehr. 

Die Entscheidung über die Mitnahme von Fahrrädern obliegt bei allen Verkehrsmitteln letztlich dem Betriebspersonal.

Wird der Platz für Krankenfahrstühle oder Kinderwagen benötigt, muss der Fahrgast mit dem Fahrrad das Verkehrsmittel verlassen. Ein Anspruch auf Erstattung des bereits gezahlten Beförderungsentgeltes besteht nicht.

Kleinkindfahrräder mit einem maximalen Felgendurchmesser bis zu 12,5 Zoll gelten als Handgepäck. 

Vollständig zusammengeklappte Fahrräder und vollständig zusammengeklappte Roller gelten als Handgepäck.

Mitnahme von Tieren

Grundsätzlich gilt, dass mitgeführte Tiere die Sicherheit des Betriebes nicht gefährden dürfen und Fahrgäste nicht belästigt werden. Im Einzelfall entscheidet das Betriebspersonal über die Beförderung von Tieren.
 
Haustiere, die klein (bis zur Größe einer Hauskatze), ungefährlich und in geschlossenen Behältnissen (z. B. Tierboxen) wie Handgepäck untergebracht sind, können mitgenommen werden. Die Behältnisse müssen so beschaffen sein, dass Beeinträchtigungen für Personen und Sachen ausgeschlossen sind.
 
Darüber hinaus können Hunde, die in Behältnissen wie Handgepäck nicht untergebracht
sind oder nicht untergebracht werden können, unter der Voraussetzung mitgenommen
werden, dass sie angeleint und mit einem für sie geeigneten Maulkorb versehen sind. Durch Bekanntgabe im Fahrplan kann die Mitnahme von Hunden in bestimmten Verkehrsmitteln ausgeschlossen werden. Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde und Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde, die sich in der Ausbildung befinden, bleiben von den Bestimmungen dieses Absatzes unberührt.
 
Blindenführhunde, die einen Blinden begleiten sowie Hunde, die von schwerbehinderten Menschen mitgeführt werden, in deren Ausweis die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson nachgewiesen ist (Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde im Sinne von § 228 Absatz 6 Nr. 2 SGB I), sind zur Beförderung stets zugelassen.
 
Tiere dürfen nicht auf Sitzplätzen untergebracht werden.


Die Beförderungsbedingungen regeln das Zusammenspiel zwischen Verkehrsunternehmen und Fahrgästen. Mit dem Betreten der Betriebsanlagen oder eines Fahrzeugs der Verkehrsunternehmen akzeptiert der Fahrgast die Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen als Bestandteil des Beförderungsvertrages.