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Phillip, Azubi zum Gleisbauer

Mal etwas für seine Kolleg*innen zu machen, ohne dass man es müsste, zahlt sich meistens aus, wenn man selbst mal Hilfe braucht.
Phillip

Wie bist du auf die Idee gekommen, eine Ausbildung als Gleisbauer*in zu machen?

Mir lag rein theoretisches Lernen in der Schule nie – ich brauche etwas Greifbares. Ein klassischer Bürojob kam für mich nicht infrage, ich wollte ins Handwerk. Dabei war mir wichtig echte Perspektive zu haben. Der Gleisbau hat mich sofort angesprochen: Hier kann ich meine praktischen Fähigkeiten optimal einsetzen und habe Spaß an der Arbeit.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus, welche Aufgaben hast du?

In der Ausbildung schwer zu sagen, da wir drei unterschiedliche Ausbildungsorte haben. Der Tag beginnt mit einem Briefing, bei dem besprochen wird, welche Aufgaben anstehen. Zum Beispiel kann es sein, dass auf einem bestimmten Abschnitt der Straßenbahnstrecke Schwellen gestoppt werden müssen. Wenn alle wichtigen Infos geklärt sind - zum Beispiel, ob während der Arbeiten noch Straßenbahnen fahren oder nicht - schnappt man sich die Schutzausrüstung oder zieht sie direkt an und fährt zum Einsatzort. Im Gleisbau spielt die Team- und Eigensicherung eine große Rolle. Es werden Schilder aufgestellt, notwendige Dienststellen o.ä. angerufen und nach dem Vorbereiten der Maschinen losgelegt. Wenn man fertig ist, geht es darum die Baustelle zu räumen, sodass der Fahrbetrieb ohne Probleme wieder rollen kann.

Was macht dir bei der Arbeit besonders Spaß?

Als Gleisbauer macht es mir am meisten Spaß Baustellen zu besuchen und mit Maschinen notwendige Aufgaben zu bestreiten. In vielen Bereichen, aber vor allem bei uns, ist es sehr wichtig ein gutes Teamgefüge zu haben und ich muss sagen bei uns passt das und deshalb macht es auch einfach Spaß mit den Kollegen*innen zusammen Zeit zu verbringen und die Arbeit zu verrichten.

Wie waren die ersten Wochen bei der BVG?

Die erste Woche war eine echte Achterbahnfahrt – inklusive Verlaufen auf dem großen Ausbildungscampus! Aber nach einer kurzen Eingewöhnungwurde man schnell selbstbewusster. Besonders geholfen haben dabei unsere Ausbilder*innen. Sie sind von Tag eins an respektvoll und auf Augenhöhe mit uns umgegangen, was den Einstieg enorm erleichtert hat.

Welche Eigenschaften sollte man für die Ausbildung als Gleisbauer*in mitbringen?

Als anstrebender Gleisbauer sollte man eine gewisse körperliche Ausdauer und Belastbarkeit mitbringen. Das Erste, was jeder fragt: Ist das nicht anstrengend? Die Antwort darauf ist: Jein. Mit vorhandenem logischen bzw. pragmatischen Denken, kann man körperliche Arbeit um einiges vereinfachen und Aufgaben oft durch Tricks mit ein wenig Erfahrung einfacher lösen. Eine unterschätzte Kompetenz ist die Kommunikation und Hilfsbereitschaft. Ein Team, was offen kommuniziert, kann sich in Stärken und Schwächen sehr gut ergänzen und mal etwas für seine Kolleg*innen zu machen, ohne dass man es müsste, zahlt sich meistens aus, wenn man selbst mal Hilfe braucht.

Welche Vorteile hat die BVG als Arbeitgeberin aus deiner Sicht?

Die BVG ist eine attraktive Arbeitgeberin, da man hier mitgestalten kann. Es gibt einige Anlaufstellen, wo man seine eigene Innovation oder Ideen einbringen kann, um das Miteinander und das Unternehmen selbst voranzubringen und noch effizienter zu gestalten. Des Weiteren arbeitet man immer für einen sicheren Arbeitgeber, wo sich gute Leistungen lohnen. Auch Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig vorhanden.

Gibt es Situationen im Berufsalltag, die dich manchmal nerven/herausfordern, und wie gehst du damit um?

An manchen Tagen ist man körperlich einfach erschöpft oder schlapp. Wenn einem dann Fehler passieren, ärgert man sich wahnsinnig über sich selbst. Diese Tage sind nervig, gehören aber dazu. Letztendlich lernt und wächst man charakterlich an diesen herausfordernden Tagen viel mehr, als wenn immer alles reibungslos nach Plan läuft.

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