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Umfangreiche Bauarbeiten am U Gneisenaustraße

Liebe ist, wenn es immer wieder aufwärts geht.

Gemeinsam mit der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) und den Berliner Wasserbetrieben erneuern wir koordiniert in der Gneisenau-, Baerwald- und Schleiermacherstraße in Kreuzberg die Infrastruktur Berlins. 
 
Im Fokus der Arbeiten stehen seitens der Wasserbetriebe der Austausch bzw. die Sanierung von mehr als 5,3 Kilometern langer Leitungen für Trink- und Abwasser. Die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG wird im Zuge des Gemeinschaftsvorhabens etwa 1.200 Meter ihrer Gastransportleitung in der Gneisenau- und Baerwaldstraße erneuern. 
 
Um den rund 100 Jahre alten Tunnel für einen leistungsfähigen U-Bahn-Betrieb zu erhalten, erneuert die BVG vor allem die äußere Abdichtung von einigen Abschnitten des Tunnels der Linie U7 bzw. des U-Bahnhofes Gneisenaustraße. Dafür muss die Tunneldecke abschnittsweise freigelegt werden. 
 
Auch äußerlich wird sich der U-Bahnhof durch die geplante Grundinstandsetzung verändern: Neben einem modernen Erscheinungsbild wird es einen neuen zusätzlichen Ausgang geben.  

Die wohl spürbarsten Veränderungen für unsere Fahrgäste sind der barrierefreie Ausbau mit Aufzug und die verbesserte Aufenthaltsqualität im U-Bahnhof. 

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Grundinstandsetzung des U-Bahnhofs Gneisenaustraße inkl. Sanierung der Bahnsteighalle, Neubau des Ausgangs I (Zossener Straße), Sanierung der Vorhallen und Treppen sowie der Erneuerung von technischen Anlagen

  • Tunneldeckensanierung in ausgewählten Kreuzungsbereichen 

  • Barrierefreier Ausbau (Aufzugeinbau, Höhenanpassung der Bahnsteigkanten, Einbau eines Blindenleitsystems) 

  • Neubau eines zusätzlichen Ausgangs auf der Mittelinsel der Gneisenaustraße

  • Koordinierte Leitungsarbeiten der Berliner Wasserbetriebe und der NBB

Liebe ist, wenn sich das Warten lohnt

  • Mit der Sanierung des 1924 erbauten U-Bahnhofs gewährleisten wir weiterhin einen sicheren und zukunftsfähigen U-Bahn-Betrieb auf der U7 und optimieren die Aufenthaltsqualität im Bahnhof.
  • Der zusätzliche Zu- und Ausgang verbessert die Erreichbarkeit, sorgt für eine komfortablere Wegeführung und schafft einen zusätzlichen Fluchtweg.
  • Der barrierefreie Ausbau sorgt für eine einfache und zugängliche Mobilität für alle Fahrgäste.
  • Neue und moderne Hauptversorgungsleitungen und zentrale Infrastrukturtrassen stellen die Versorgung der Innenstadt auch in Zukunft sicher.
  • Koordinierte Bauabläufe sorgen für optimierte Bauzeiten und minimale Einschränkungen.

Aktuelles:

Nach Beginn der laufenden Sanierungsmaßnahme musste der Bauablauf an geänderte gesetzliche Vorgaben und aktuelle technische und betriebliche Anforderungen angepasst werden. Aus diesem Grund kommt es derzeit leider zu einer Verzögerung auf der Baustelle. Hintergrund der Anpassung sind insbesondere aktualisierte Vorgaben zur Evakuierung, welche die BVG umsetzt, um jederzeit und insbesondere während der gesamten Bauzeit eine ausreichende Zahl verfügbarer Flucht- und Rettungswege gewährleisten zu können. 

Aus diesem Grund werden die Arbeiten in einer geänderten Reihenfolge ausgeführt:  

  • Zunächst erfolgt die Fertigstellung des neuen Ausgangs sowie des barrierefreien Aufzugs, im Anschluss der Abriss und Neubau des Ausgangs I in Richtung Zossener Straße.  

  • Sobald diese Bereiche vollständig hergestellt und uneingeschränkt nutzbar sind, können anschließend die Arbeiten zur Sanierung der Tunneldeckenabdichtung und Grundinstandsetzung beginnen. 

Diese Vorgehensweise bietet mehrere Vorteile:  

  • Sowohl der neue Aufzug als auch der zusätzliche Ausgang können früher in Betrieb gehen und während der gesamten Bauzeit in Betrieb bleiben.  

  • Die angepasste Bauabfolge bündelt einzelne Maßnahmen und vermeidet doppelte Arbeiten. So können wir zügig arbeiten und die umfangreichen Sanierungsarbeiten unter laufendem U-Bahn-Betrieb sicher und effizient durchführen.   

  • Gleichzeitig werden die Anforderungen an den Brandschutz, das Evakuierungskonzept sowie die Barrierefreiheit erfüllt.  

Verkehr

Die U7 bleibt während der Arbeiten im Betrieb. Auf der Gneisenaustraße wird es immer je eine Fahrspur pro Richtung geben, Fahrspuren sowie Rad- und Gehwege werden dem Baufortschritt folgend immer wieder verschwenkt und bleiben damit grundsätzlich nutzbar. Das Gleiche gilt für Zufahrten zu Grundstücken und Rettungswege. 
 
Der Platzbedarf der Baustellen wird jedoch während der einzelnen Bauphasen zum temporären Wegfall von Parkplätzen führen. 

Fragen und Antworten

Bei unserer Informationsveranstaltung am 12.02.2025 haben wir betroffenen Anwohnenden auf persönlichem Weg einen frühzeitigen Überblick zu den Vorhaben gegeben und vor Ort Fragen beantwortet. Die Präsentationsfolien aus der Informationsveranstaltung findest du hier

Hier haben wir für euch die wichtigsten Fragen beantwortet und auf einer FAQ-Seite zusammengestellt.