Gemeinsam bunt!!!
Die Berliner Verkehrsbetriebe sind und bleiben bunt wie ihre Stadt. Im Pride Month, ganz im Zeichen der LGBTQIA+-Bewegung, stehen wieder einige Termine im Kalender der BVG. Los ging es am heutigen Donnerstag, 26. Juni. Die Vorstände und das BVG-Regenbogennetzwerk trafen sich am Betriebshof in Lichtenberg, um die Regenbogenflagge zu hissen, die in den folgenden Wochen auch an weiteren BVG-Liegenschaften weht.
Gemeinsam mit dem Netzwerk, in dem sich inzwischen rund 700 BVGer*innen das ganze Jahr über ehrenamtlich zu LGBTQIA+-Themen engagieren, bekennt das Unternehmen damit Farbe.
„Vielfalt ist kein Nice-to-have, sie ist unsere Stärke“, sagt BVG-Personalvorständin Jenny Zeller-Grothe. „Deshalb freuen wir uns, dass wir auch 2025 gemeinsam mit unserem starken Regenbogennetzwerk den Pride Month feiern können. Als Unternehmen stehen wir für die Werte, die dieser Monat symbolisiert. Mit Kolleg*innen aus zig Nationen und mit unzähligen Biografien, Wünschen und Lebensentwürfen ist die BVG bunt wie Berlin. Und darauf sind wir stolz.“
Regenbogen-Fußstapfen an zentralen Bahnhöfen wie Wittenbergplatz oder Nollendorfplatz und Plakate in diversen Infovitrinen gehören in diesem Jahr zum BVG-Schmuck im Pride Month. Der Bahnhof Kottbusser Tor bekommt ein riesiges Pride-Banner. Bis zum Höhepunkt des Monats, dem Christopher Street Day (CSD) am 26. Juli, stehen außerdem noch einige Termine im Kalender.
Auch 2025 ist die BVG beim Lesbisch-Schwulen Stadtfest in Schöneberg vertreten und wird dort am 19. und 20. Juli vorab den diesjährigen CSD-Truck zeigen. Weiter geht es auf dem Wasser. Beim „CSD auf der Spree“ am 24. Juli teilen sich die BVG und die Berliner Wasserbetriebe ein Schiff für die bunte Parade.
Den Höhepunkt und Abschluss des Pride Month bildet auch in diesem Jahr die Demo zum CSD. Neben dem eigenen Truck, auf und an dem zahlreiche BVGer*innen mitfeiern werden, rollt bereits zum zweiten Mal ein zusätzlicher BVG-Bus in der Parade mit. Der Bus ist über eine Rampe barrierefrei zugänglich und soll als Fahrmöglichkeit, Rückzugs- und Ruheort für alle Menschen dienen, die beim CSD dabei sein wollen, aber keine stundenlange Route zu Fuß bewältigen können. Er ist ganz bewusst keine Partyzone.
Dieses inklusive Angebot wurde 2024 erstmals im Rahmen einer Kooperation mit dem CSD e.V. eingeführt. Gemeinsames Ziel ist es, die Bedürfnisse älterer, queerer Menschen und Personen mit Mobilitätseinschränkungen ganz praktisch zu berücksichtigen. Menschen, die ansonsten nicht am CSD teilnehmen könnten, sollen so eine Möglichkeit bekommen, mittendrin dabei zu sein.