Update: U-Bahn weiter auf Kurs
Die Berliner U-Bahn ist weiter auf Stabilisierungskurs. Einen klaren Aufwärtstrend gibt es aktuell vor allem bei den Linien U1 bis U4 mit schmalerem Tunnelprofil. Dort lag die Zuverlässigkeit in der vergangenen Woche bei 97,6 Prozent. Das war der bisher höchste Wert des gesamten Jahres und ein Plus von fast 2 Prozentpunkten gegenüber dem letzten Update, Ende Oktober.
Im Gesamtnetz sind die Zahlen nahezu identisch. Der Zuverlässigkeitswert für das nach Fahrgastzahlen wichtigste Nahverkehrsmittel der Hauptstadt lag in der vergangenen Woche bei 97,4 Prozent. Beim letzten Update Ende Oktober lag der Wochenwert mit 98 Prozent noch etwas höher. Die Tendenz seit dem Start der Flottenerneuerung im September bleibt aber insgesamt deutlich positiv.
Ein Grund für den zwischenzeitlichen Rückgang lag in der außergewöhnlich hohen Zahl von externen Behinderungen im Bereich der breiter gebauten Linien U5 bis U9. In der vergangenen Woche wurden dort 97,4 Prozent Zuverlässigkeit gemessen (Ende Oktober 98,8 Prozent). Für längere Unterbrechungen sorgten unter anderem herrenlose Koffer oder Personen im Tunnelbereich. Die Zuverlässigkeit gibt den Anteil der angekündigten Fahrten an, die tatsächlich stattfinden.
Dank der neuen Fahrzeuge für die Linien U1 bis U4 sind die nächsten Verbesserungen schon absehbar. Der planerische Fokus liegt voll auf zwei Maßnahmen, von denen die Fahrgäste unmittelbar profitieren werden. Ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember wird die U3 im Regelfall mit maximal langen Zügen (acht Wagen) unterwegs sein. Dafür werden die nötigen Fahrzeuge, die auf der U2 durch „Neuwagen“ ersetzt werden, dorthin verlegt. Im Januar kehrt die U2 dann zu ihrem angestammten Angebot zurück und fährt wieder im Vier-Minuten-Takt.