Update zur aktuellen Wetterlage
27. Januar 2026, 16:30 Uhr: U-Bahn- und Busangebot planmäßig, fast alle Trammetrolinien wieder befahrbar
Die Wetterlage hat Deutschland und auch die Metropolregion Berlin-Brandenburg weiter im Griff. Starker Eisregen in der Nacht auf Montag hatte im Stadtgebiet Berlin Auswirkungen auf den Tram- und U-Bahnverkehr der BVG. Seit dem Zeitpunkt sind hunderte Mitarbeitende rund um die Uhr in Berlin unterwegs um das System wieder „eisfrei” zu bekommen. Die gute Nachricht: Es ist kein weiterer Eisregen mehr angesagt!
Der Stand, am Dienstag, 27. Januar 2026, 16:30 Uhr:
Die U-Bahn fährt wieder im gesamten Netz planmäßig.
Der Busverkehr lief den gesamten Tag über stabil und planmäßig.
Straßenbahn: Bahnen rollen wieder, Busersatzverkehr weiter ausgebaut
Der Straßenbahnbetrieb nimmt Schritt für Schritt den Verkehr wieder auf. Der Großteil der M- (Metro)-Linien fährt wieder auf den Hauptachsen, zahlreiche Bahnen sind wieder im Einsatz.
Aktueller Stand der Straßenbahnlinien:
M1: 10-20-Minuten-Takt zwischen Am Kupfergraben, Eberswalder Str. und Am Steinberg
M2: 5–10-Minuten-Takt zwischen Alexanderplatz und Am Steinberg
M4: 5–10-Minuten-Takt zwischen Hansastraße und Hackescher Markt
M5: 10-Minuten-Takt zwischen Hohenschönhausen, Gehrenseestr. und Hackescher Markt
M6: 10-Minuten-Takt zwischen S Marzahn und Riesaer Straße
M8: 10-Minuten-Takt zwischen Betriebshof Marzahn und Landsberger Allee / Petersburger Straße
M13: 10-Minuten-Takt zwischen Revaler Str. und Virchow-Klinikum
18: verkehrt planmäßig zwischen Riesaer Straße und Landsberger Allee / Petersburger Straße
21: verkehrt planmäßig zwischen Holteistraße und S+U Lichtenberg
68: 20-Minuten-Takt zwischen Wendenschloß und S Grünau
Ergänzend unterstützen Ersatzverkehre mit Bussen weiterhin den Betrieb:
Linie 68: zwischen S Grünau und S Köpenick
Linie 62: zwischen S Mahlsdorf und Köpenick
Linie 50: zwischen Französisch Buchholz und S Pankow
Blick in die Nacht: Arbeiten laufen weiter
Auch in der kommenden Nacht sind alle verfügbaren Teams im Einsatz. Turmwagen sind weiterhin im Straßenbahnnetz unterwegs, um Oberleitungen zu prüfen und freizuhalten. Die Trams fahren auch in dieser Nacht durchgängig. Dies war auch in der Nacht auf Montag der Fall, aufgrund des starken Eisregens war gegen 3:30 Uhr jedoch kein Durchkommen mehr durch die dicke Eisschicht an der Oberleitung. Die U-Bahnen fahren ebenfalls wieder durchgängig, um die Anlagen auch über Nacht in Betrieb zu halten und erneute Vereisungen zu vermeiden. Die gute Nachricht: Für die Nacht ist kein Eisregen angekündigt.
Ausblick auf morgen
Nach aktuellem Stand gilt: Alles, was heute fährt, sollte auch morgen fahren. Parallel arbeiten die BVG-Teams weiter daran, das Straßenbahnnetz Schritt für Schritt wieder vollständig in den regulären Betrieb zu überführen.
27. Januar 2026, 13:00 Uhr: Weitere Straßenbahnabschnitte in Betrieb, Ersatzverkehre ausgeweitet
Nachdem die M5 ihren Betrieb erfolgreich aufgenommen hat und aktuell im 10-Minuten-Takt zwischen Hackescher Markt und S+U Lichtenberg verkehrt, gibt es weitere Fortschritte im Straßenbahnnetz. Die Linie M4 fährt zwischen Weißensee, Hansastr. und Hackescher Markt, ebenso die Linie M6 zwischen Riesaer Str. und S Marzahn. Auch die Linie 21 zwischen S+U Lichtenberg und Holteistr. und die Linie 68 im Abschnitt Wendenschloß und Krankenhaus Köpenick sind unterwegs. Für einen weiteren Abschnitt der Linie 68 wurde ergänzend ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen S Grünau und S Köpenick eingerichtet.
Weitere Prüfungen und Vorbereitungen für zusätzliche Straßenbahnabschnitte laufen. Weiterhin gilt: Der Straßenbahnverkehr befindet sich im schrittweisen Wiederanlauf. Auch dort, wo erste Straßenbahnen wieder fahren, sind wir nicht im regulären Takt unterwegs. Fahrgäste werden gebeten, wenn möglich auf S- und U-Bahnen oder Busse auszuweichen.
Ersatzverkehre im Straßenbahnnetz
Zur Stabilisierung des Angebots setzt die BVG zusätzliche Ersatzverkehre mit Bussen ein: Linie 62 (Ersatzverkehr zwischen S Mahlsdorf und Köpenick) und Linie 50 (Ersatzverkehr zwischen Französisch-Buchholz und S Pankow).
Reparaturen auf der U2 laufen mit Hochdruck
Der U-Bahn- und Busverkehr läuft abgesehen von der genannten Einschränkung auf der U2 weitgehend planmäßig. Auf der U2 bestehen weiterhin technische Einschränkungen zwischen Potsdamer Platz und Wittenbergplatz. Aktuell starten die ersten Probefahrten, um den Betrieb wieder sicher und stabil aufzunehmen. Die Arbeiten laufen mit Hochdruck.
Besondere Wetterlage in Berlin
Anders als bei den eisigen Temperaturen von bis zu -15 Grad Celsius vor wenigen Tagen, als die Bahnen der BVG durchgehend fahren konnten, ist die sehr untypische Wetterlage mit gefrierendem Regen problematisch für einen sicheren Straßenbahnbetrieb in Berlin. Regional war Berlin vom Eisregen Sonntagnacht besonders stark betroffen. Vergleiche mit anderen Regionen, Wetterlagen und Verkehrssystemen sind nicht zielführend. Die BVG-Mitarbeitenden sind rund um die Uhr im Einsatz um hier vor Ort in Berlin den Betrieb wieder aufzunehmen.
27. Januar 2026, 09:45 Uhr: Erste Fahrgastfahrten bei der Straßenbahn, Einschränkung auf der U2
Dank des intensiven Einsatzes der BVG-Kolleg*innen in der vergangenen Nacht fahren die ersten Straßenbahnen wieder. Die M5 ist aktuell im 10-Minuten-Takt auf dem Abschnitt Hackescher Markt – Betriebshof Lichtenberg unterwegs. Die ersten Fahrten sind gut angelaufen. Parallel arbeiten die BVG-Teams Schritt für Schritt an der Wiederaufnahme weiterer Streckenabschnitte. Es muss aber weiterhin mit starken Einschränkungen im Tramverkehr gerechnet werden. Aktuell prüfen BVG-Expert*innen weitere Alternativen.
Der U-Bahn-Verkehr läuft. Bis auf eine erneute Einschränkung auf der U2 zwischen Potsdamer Platz und Wittenbergplatz. Hier musste der U-Bahn-Betrieb kurzfristig unterbrochen werden. Die Gleisexpert*innen sind vor Ort um die Störung, die vermutlich mit der Witterung zusammenhängt, schnellstmöglich zu beheben.
Fahrgastinformation: Einschränkungen bei Verbindungsauskunft
Die Fahrgastinformation bei vielen Verkehrsunternehmen, wie auch bei der BVG, ist aktuell bundesweit beeinträchtigt. Dies hängt mit der bundesweit extremen Wetterlage und der damit einhergehenden außergewöhnlichen Anzahl an Meldungen zusammen, die die IT-Systeme des externen Dienstleisters an ihre Leistungsgrenzen bringt, sodass die Verbindungssuche in Apps und Web nicht durchgehend stabil läuft.
Die BVG bittet ihre Fahrgäste für die aktuelle Extremsituation um Verständnis und entschuldigt sich für die aktuell eingeschränkte Verfügbarkeit von Störungsinformationen.
Besondere Wetterlage in Berlin
Anders als bei den eisigen Temperaturen von bis zu -15 Grad Celsius vor wenigen Tagen, als die Bahnen der BVG durchgehend fahren konnten, ist die sehr untypische Wetterlage mit gefrierendem Regen problematisch für einen sicheren Straßenbahnbetrieb in Berlin. Regional war Berlin vom Eisregen am Sonntagnacht besonders stark betroffen. Vergleiche mit anderen Regionen, Wetterlagen und Verkehrssystemen sind nicht zielführend. Die BVG-Mitarbeitenden sind rund um die Uhr im Einsatz um hier vor Ort in Berlin den Betrieb wieder aufzunehmen.
27. Januar 2026, 07:00 Uhr: U-Bahn fährt wieder vollständig
Dank des intensiven nächtlichen Einsatzes der BVG-Kolleg*innen sind alle Stromschienen der U-Bahn nun auch auf den oberirdischen Strecken vollständig enteist. Die U-Bahnen fahren wieder auf allen Linien, einschließlich aller Hochbahnabschnitte. Der Betrieb konnte damit am Morgen stabil aufgenommen werden. Planmäßige Ausnahme ist die kurze U4, die aufgrund der Bauarbeiten am U-Bahnhof Nollendorfplatz geplant nicht fährt.
Busverkehr weiterhin stabil
Der Busverkehr ist am Morgen weitgehend planmäßig angelaufen. Vereinzelt kann es aufgrund der Witterung weiterhin zu kurzfristigen Einschränkungen oder Verzögerungen kommen. Die BVG bittet ihre Fahrgäste hierfür um Verständnis.
Straßenbahn: erste Fahrgastfahrten in Vorbereitung
Im Straßenbahnnetz bleibt der Fahrgastverkehr weiterhin vorerst eingestellt. Es ist jedoch während der Nacht gelungen, die Oberleitungen auf dem Abschnitt Hackescher Markt bis Betriebshof Lichtenberg freizuhalten. Dort sind aktuell acht Straßenbahnen im Rahmen von Betriebsfahrten unterwegs. Funkwagen kontrollieren die Strecke derzeit Abschnitt für Abschnitt, um die Voraussetzungen für einen sicheren Fahrgastbetrieb zu schaffen. Sobald dies möglich ist informieren wir umgehend.
26. Januar 2026, 17:15 Uhr: Morgen Vormittag kein Straßenbahnverkehr möglich, U3 fährt wieder, Busverkehr weiterhin stabil
Die durchgehenden Temperaturen um den Gefrierpunkt stellen den Straßenbahnbetrieb weiterhin vor große Herausforderungen. Anders als bei den eisigen Temperaturen bis zu -15 Grad Celsius vor wenigen Tagen, als die Bahnen der BVG durchgehend fahren konnten, ist die sehr untypische Wetterlage mit gefrierendem Regen nun problematisch für einen sicheren Betrieb. Besonders betroffen sind die Oberleitungen der Straßenbahnen, die flächendeckend vereist sind. Solange sich die Temperaturen kaum über null Grad bewegen, bildet sich immer wieder neues Eis. Die Enteisung der Oberleitungen dauert daher an.
Am Vormittag des morgigen Dienstag, 27.01., ist witterungsbedingt weiterhin kein Straßenbahnverkehr möglich. Darüber informiert die BVG frühzeitig, damit sich die Fahrgäste morgen darauf einstellen können. Ein Expert*innen-Team aus Infrastruktur, Bahn- und Busbetrieb der BVG erarbeitet unter Hochdruck Lösungen und Alternativen. Auch mit der zuständigen Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klima und Umweltschutz befindet sich die BVG im Austausch. An der Morgenlage wird Senatorin Bonde teilnehmen.
Warum die Enteisung so aufwendig ist
Die vereisten Oberleitungen können nicht automatisiert enteist werden. Jeder einzelne Streckenabschnitt muss manuell bearbeitet werden. Dafür sind derzeit drei Turmwagen im Einsatz. Auf jedem Turmwagen arbeiten drei Kolleg*innen, die das Eis in schweißtreibender Handarbeit von den Oberleitungen entfernen.
Damit ein Streckenabschnitt wieder freigegeben werden kann, fährt direkt im Anschluss eine Straßenbahn ohne Fahrgäste hinter dem Turmwagen her. Erst wenn sichergestellt ist, dass die Technik wieder zuverlässig funktioniert, kann dieser Abschnitt wieder in den regulären Fahrgastverkehr gehen.
Große Fläche, viel Arbeit
Das Berliner Straßenbahnnetz umfasst rund 200 Kilometer Strecke, ist damit das drittgrößte der Welt. Was eigentlich ein Fakt ist, über den Fahrgäste und BVG froh sind, sorgt nun für den enormen aufwand. Regional war Berlin in der vergangenen Nacht besonders stark vom Eisregen betroffen, entsprechend zeitintensiv ist die Arbeit: Abschnitt für Abschnitt, Strecke für Strecke, Meter für Meter.
Sicherheit hat oberste Priorität
Die Arbeit auf den Turmwagen ist körperlich anspruchsvoll und erfolgt unter schwierigen Bedingungen. Vereiste Oberleitungen, Nässe und rutschige Flächen erfordern höchste Konzentration. Die Sicherheit unserer Kolleg*innen steht dabei immer an erster Stelle – auch wenn dies bedeutet, dass die Arbeiten mehr Zeit in Anspruch nehmen.
U-Bahn und Bus halten BVG-Verkehr am Laufen
Auf einzelnen Abschnitten konnten zwar wieder erste Straßenbahnen ohne Fahrgäste fahren, dennoch liegt weiterhin viel Arbeit vor den Teams. Wann ein regulärer Betrieb wieder möglich ist, kann derzeit nicht abgesehen werden. Unsere Kolleg*innen sind mit großem Einsatz rund um die Uhr im Einsatz, um den Straßenbahnverkehr so schnell und sicher wie möglich wieder aufzunehmen. Über Fortschritte informieren wir fortlaufend.
Positive Meldung gibt es von der U-Bahn. Die U3 fährt nun auch wieder zwischen Breitenbachplatz und Krumme Lanke. Damit ist nur noch die U2 von vereisten Stromschienen betroffen und ist weiterhin zwischen Potsdamer Platz und Wittenbergplatz und zwischen Rosa-Luxemburg-Platz und Pankow unterbrochen. Der Stromschienen-Schmierzug ist im Einsatz, um die Stromschienen zu enteisen.
Der Busverkehr ist aktuell weitgehend ohne Beeinträchtigungen möglich. Vereinzelt kann es aufgrund von Glätte dennoch zu kurzfristigen Einschränkungen oder Verzögerungen kommen. Die BVG bittet ihre Fahrgäste hierfür um Verständnis.

26. Januar 2026, 12:45 Uhr: Regierender Bürgermeister informiert sich vor Ort über Ausnahmesituation im Straßenbahnnetz
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner war am Vormittag am Hackeschen Markt vor Ort, um sich ein Bild von der aktuellen Lage im Straßenbahnnetz zu machen und mit betroffennen Fahrer*innen der BVG zu sprechen. Der Eisregen hat im Straßenbahnnetz zu einer in dieser Form seit Jahrzehnten nicht vergleichbaren Situation geführt.
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister Berlin: "Ich habe mich direkt vor Ort über die Lage vor Ort informiert und und konnte sehen, wie Fahrerinnen und Fahrer sowie viele Mitarbeitende hier an ihr Limit gehen, um den Betrieb unter extremen Bedingungen wiederherzustellen. Mir ist wichtig zu betonen, dass dabei die Sicherheit immer an erster Stelle steht. Für diesen Einsatz möchte ich mich ausdrücklich bedanken, die Arbeit unter diesen Bedingungen verdient großen Respekt."
Durch den anhaltenden Eisregen seit der vergangenen Nacht sind die Oberleitungen innerhalb kürzester Zeit extrem und flächendeckend eingefroren. In der Folge mussten zahlreiche Straßenbahnen während des laufenden Betriebs auf der Strecke stehen bleiben. Auch die Gleisanlagen sind von der Vereisung betroffen.
Aktuell stehen noch rund 40 Straßenbahnen im Netz. Diese werden aus Sicherheitsgründen durch Fahrer*innen seit heute Nacht hindurch vor Ort betreut und gesichert.
BVG-Bahnbetriebschefin Meike Brännström: „Ich bin unglaublich stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen. Sie leisten seit Stunden Außergewöhnliches – bei einer Wetterlage, wie wir sie in dieser Form bislang nicht bewältigen mussten. Dieser Einsatz unter sehr schwierigen Bedingungen verdient große Anerkennung. Wir tun mit allen verfügbaren Kräften alles dafür, den Straßenbahnverkehr so schnell wie möglich wieder zum Laufen zu bringen.“
Die Techniker*innen der BVG sind mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz. Auch die Turmwagen der BVG, mit denen vereiste Oberleitungen enteist werden, sind im Einsatz. Die anhaltend extreme Wetterlage stellt dabei auch diese Spezialgeräte weiterhin vor große Herausforderungen. Ziel ist es, die technischen Voraussetzungen zu schaffen, um den Straßenbahnverkehr schrittweise wieder aufnehmen zu können.
Henrik Falk, BVG-Vorstandsvorsitzender: „Der Eisregen hat unser Straßenbahnnetz vor eine Situation gestellt, wie wir sie in dieser Form seit Jahrzehnten nicht erlebt haben. Unsere Kolleginnen und Kollegen in Fahrdienst, Technik und Leitstellen arbeiten seit Stunden am Limit, um die Folgen zu bewältigen. Dabei gilt immer: Sicherheit hat oberste Priorität – und wir setzen alles daran, den Straßenbahnverkehr Schritt für Schritt wieder zu stabilisieren.“
Angesichts der außergewöhnlichen Wetterlage und der weiterhin laufenden Einsätze hat die BVG alle nicht zwingend erforderlichen Termine zurückgestellt und den Fokus konsequent auf die Bewältigung der Situation im Straßenbahnnetz gelegt. Vor diesem Hintergrund wurde auch der für heute geplante Neujahrsempfang abgesagt. Die BVG hat sich entschieden, das für den Neujahrsempfang bereits bestellte Catering sinnvoll weiterzuverwenden und die Lebensmittel an die Berliner Stadtmission zu spenden. So werden ein Großteil der warmen Speisen sowie Kuchen an verschiedene Ausgabestellen weitergegeben und kommen dort Menschen zugute, wo sie aktuell gebraucht werden.

26. Januar 2026, 11:30 Uhr: Aktuelle Betriebslage und Neujahrsempfang
Die U-Bahnen auf den Linien U5-U9 fahren aktuell nach Plan. Einschränkungen bestehen jedoch weiterhin auf den oberirischen Streckenabschnitten der Linien U2 und U3: Der Linienverkehr ist derzeit auf der U3 zwischen Breitenbachplatz und Krumme Lanke sowie auf der U2 zwischen Potsdamer Platz und Wittenbergplatz und zwischen Rosa-Luxemburg-Platz und Pankow unterbrochen.
Dank des unermüdlichen Einsatzes der BVG-Kolleginnen und -Kollegen können die U-Bahnen der Linie U3 Gleisdreieck und Warschauer Straße trotz des oberirdischen Verlaufs fahren.
Angesichts der anhaltenden Wetterlage und der damit verbundenen Herausforderungen im laufenden Betrieb hat sich die BVG entschieden, den für heute geplanten Neujahrsempfang abzusagen. Die volle Aufmerksamkeit gilt derzeit dem sicheren und zuverlässigen Betrieb sowie den Kolleg*innen im Fahrdienst und in der Technik, die unter teils schwierigen Bedingungen im Einsatz sind.
26. Januar 2026, 07:00 Uhr: Vereiste Oberleitungen und Stromschienen
Der Eisregen in der vergangenen Nacht hat berlinweit für glatte Straßen sowie vereiste Anlagen gesorgt. Die BVG-Kolleg*innen waren die gesamte Nacht hindurch im Einsatz, um einen sicheren Betriebsstart zu ermöglichen und den Verkehr so stabil wie möglich aufrechtzuerhalten.
Straßenbahn
Wegen vereister Oberleitungen musste der Straßenbahnverkehr heute seit 4 Uhr vollständig eingestellt werden. Einzelne Bahnen stehen noch im Streckennetz. Die Techniker*innen der BVG arbeiten seit den frühen Morgenstunden intensiv daran, die Oberleitungen vom Eis zu befreien und die Voraussetzungen für eine schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs zu schaffen.
U-Bahn
Insbesondere auf den schmaleren U-Bahn-Linien (U1 bis U4) war in der vergangenen Nacht der Betrieb eine große Herausforderung. Dort kam es zu Vereisungen an den Stromschienen, sodass der Verkehr zeitweise eingestellt werden musste. Aktuell muss weiterhin die U2 zwischen Alexanderplatz und Pankow sowie die U3 zwischen Breitenbachplatz und Krumme Lanke unterbrochen bleiben. Auf den übrigen Abschnitten des U-Bahn-Netzes verkehrt der Betrieb planmäßig.
Bus
Der Busverkehr ist aktuell weitgehend ohne Beeinträchtigungen möglich. Vereinzelt kann es aufgrund von Glätte dennoch zu kurzfristigen Einschränkungen oder Verzögerungen kommen. Die BVG bittet ihre Fahrgäste hierfür um Verständnis. Ein großer Dank gilt der Berliner Stadtreinigung, die die gesamte Nacht über auf den Straßen unterwegs war und weiterhin im Einsatz ist.
Die Sicherheit der Fahrgäste und Kolleg*innen hat oberste Priorität. Wir informieren über weitere Entwicklungen zeitnah auf unserer Website sowie in der FahrInfo-App.
13. Januar 2026, 12:00 Uhr: Wettersituation hat sich entspannt
Die Wettersituation hat sich berlinweit entspannt. Seit ca. 9 Uhr am Vormittag rollt der Verkehr auf den BVG-Linien ohne witterungsbedingte Einschränkungen. Lediglich der Fährverkehr ist wegen Eis auf den Gewässern noch eingestellt. Wir danken allen Fahrgästen für ihre Geduld, wenn es am Morgen auf den Straßen etwas langsamer lief und allen Kolleg*innen der BSR für ihren Einsatz.
13. Januar 2026, 08:00 Uhr: Auswirkungen durch stadtweite Wetterlage mit Glatteis
Die angekündigte Wetterlage mit Glatteis sorgt am Dienstagmorgen berlinweit für glatte Straßen und Gehwege. Die BVG informiert ihre Fahrgäste bereits seit Montagabend laufend über alle Kanäle und bittet um Vorsicht und Geduld. Größere Unfälle wurden bis zum Morgen nicht gemeldet. Ein großer Dank geht an die BSR, die mit allen Kräften im Einsatz ist.
Bei der BVG gab es im Nachtverkehr zunächst nur geringe Einschränkungen. Durch zunehmende Glätte ging es am Morgen auf den Straßen vielerorts nur langsam voran. Davon betroffen waren auch die BVG-Busse. Die meisten Linien konnten aber auf voller Länge fahren. Nur vereinzelt mussten Streckenabschnitte wegen Eisglätte vorübergehend gesperrt werden
Verspätungen gab es am Morgen auch auf einigen Straßenbahnlinien durch vereiste Oberleitungen. Auch auf oberirdischen Abschnitten der U-Bahnlinien U2 und U3 kam es zeitweise zu Verspätungen durch Eis auf den Stromschienen. Der Spezialzug der BVG war im Einsatz, um die Eisschicht zu beseitigen.
Oberste Priorität hat bei allen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Wintereinsatz die Sicherheit der Fahrgäste und der BVG-Kolleg*innen.
09. Januar 2026, 17:00 Uhr: BVG in enger Abstimmung mit Sozialen Trägern - Niemand wird in Notsituation aus Bahnhöfen verwiesen
Wie immer am Wochenende, wenn die BVG-Bahnen und Busse durch die Nacht fahren, sind die Bahnhöfe der BVG geöffnet. Wie kommuniziert wird niemand in einer Notsituation aus den Bahnhöfen verwiesen. Die Kolleg*innen vor Ort handeln achtsam und mit besonderer Sensibilität – insbesondere in Phasen extremer Kälte.
Über weitere Unterstützungsmöglichkeiten, die wir als Verkehrsunternehmen bieten können, sind wir mit den zuständigen Senatsverwaltungen und sozialen Trägern im Austausch.
Das Sicherheitspersonal der BVG ist gezielt für die Ansprache wohnungsloser Menschen geschult. Informationen zu Notunterkünften und Hilfsangeboten sind in den U-Bahnhöfen in mehreren Sprachen verfügbar. Zudem sprechen die Sicherheitsmitarbeitenden wohnungslose Menschen aktiv an, informieren sie über bestehende Angebote und unterstützen sie dabei, passende Hilfsstrukturen zu finden.
Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und sozialen Trägern
Die BVG ist nicht nur in akuten Lagen im Austausch mit Hilfsorganisation und sozialen Trägern, sondern regelmäßig. Es finden gemeinsame Workshops und Ausbildungen statt. Die Ausbildung der BVG-Sicherheitsmitarbeiter*innen beinhaltet unter anderem ein zweitägiges Praktikum bei der Berliner Stadtmission, um sie für die Thematik Obdachlosigkeit und Suchterkrankungen zu sensibilisieren. An den Praxistagen übernehmen die Teilnehmenden Aufgaben bei der Berliner Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo in der Essensausgabe oder im Hygienecenter.
Gemeinsam mit der Stadtmission und den Berliner Johannitern hat die BVG bereits im vergangenen Winter eine erfolgreiche Sammelaktion gestartet. Fahrgäste können so einmal pro Monat auf ihrem Weg Spenden wie Kleidung, Schuhe, Schlafsäcke und Isomatten an zentralen U-Bahnhöfen abgeben.
Aus Sicherheitsgründen können Bahnhöfe jedoch nicht „offiziell“ als Bleibe über Nacht zur Verfügung gestellt werden. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Sicherheit in sogenannten „Kältebahnhöfen“ nicht gewährleistet werden kann. Diese Einschätzung teilen auch die zuständigen Senatsverwaltungen sowie Sozialverbände.
09. Januar 2026, 12:00 Uhr: Verkehrssenatorin Ute Bonde in der Leitstelle
Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde hat sich gemeinsam mit Jenny Zeller-Grothe, BVG-Vorständin Betrieb und Personal, am Freitagvormittag in der BVG-Leitstelle in Lichtenberg einen Überblick über die aktuelle Betriebslage verschafft. Im Austausch mit den Kolleg*innen informierte sie sich über den laufenden Verkehr bei den winterlichen Bedingungen. Sie dankte den Mitarbeitenden in der Leitstelle sowie auf den Fahrersitzen und allen Kolleg*innen, die im gesamten Netz im Einsatz sind, um Busse und Bahnen sicher unterwegs zu halten - und die Schienen frei. Sie dankte zudem für die akribische Vorbereitung auf die vorhergesagte Extremwetterlage, um auf unterschiedliche Entwicklungen jederzeit reagieren zu können.
In der Leitstelle überwachen die Kolleg*innen rund um die Uhr den Verkehr der mehr als 220 Bus- und Straßenbahn-Linien, behalten Wetter- und Betriebslage kontinuierlich im Blick und stimmen bei Bedarf kurzfristige betriebliche Anpassungen ab. Die Wetterentwicklung wird eng begleitet, um bei veränderten Bedingungen jederzeit handlungsfähig zu sein.
Der Verkehr läuft trotz Frost und Schnee stabil. Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen sind weitgehend planmäßig unterwegs, es kommt nur vereinzelt zu witterungsbedingten Verspätungen. Die Lage wird weiterhin fortlaufend beobachtet.

09. Januar 2026, 07:00 Uhr: Betriebsstart
Der morgendliche Verkehr ist in allen Betriebsbereichen der BVG trotz der eisigen Witterung ruhig angelaufen. Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen sind auf nahezu allen Linien im Einsatz. Wie bereits in den vergangenen Tagen verkehren die Buslinie 218 sowie die beiden Fähren 11 und 12 witterungsbedingt nicht. Insbesondere im Busbereich können aufgrund der Straßenverhältnisse Verspätungen nicht ausgeschlossen werden.
Die BVG ist weiterhin gut vorbereitet und beobachtet die Wetter- und Betriebslage fortlaufend. Sollte es witterungsbedingt zu betrieblichen Anpassungen kommen, informieren wir hier umgehend. Fahrgäste erhalten aktuelle Informationen in der FahrInfo-App.
08. Januar 2026: Die BVG bereitet sich auf Extremwetterlage vor
Die BVG bereitet sich gezielt und vorausschauend auf die angekündigte Extremwetterlage in Berlin vor. In allen Betriebsbereichen sind umfassende Wintermaßnahmen aktiviert, um den Verkehr für unsere Fahrgäste so stabil und zuverlässig wie möglich aufrechtzuerhalten.
Im U-Bahn-Bereich sind Stromschienen-Schmierzüge unterwegs, um die Stromschienen funktionsfähig zu halten. Weichenheizungen laufen präventiv und zusätzliche Kolleg*innen sind im Einsatz, um Anlagen, Bahnhöfe sowie Zu- und Ausgänge im Blick zu behalten. So wird frühzeitig auf Vereisungen oder witterungsbedingte Beeinträchtigungen reagiert.
Sicherheit hat Vorrang
Auch Straßenbahn und Bus sind auf die winterlichen Bedingungen eingestellt. Bei der Straßenbahn sind es rund 500 Heizungen, die wetterabhängig gesteuert werden. Im Busbetrieb werden die E-Busse an den Ladesäulen technisch vorbereitet und vor der Abfahrt über den Strom der Ladeinfrastruktur beheizt. So starten die Fahrzeuge vorgewärmt in den Betrieb, ohne die Reichweite der Batterien zu beeinträchtigen.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen unseren Fahrgästen auch bei schwierigen Wetterbedingungen ein verlässliches Angebot machen. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, wenn es witterungsbedingt kurzfristig zu operativen Anpassungen kommt – die Sicherheit unserer Fahrgäste und unserer Kolleg*innen hat dabei immer Vorrang.
Weitere Informationen u. a. zu unseren Weichenheizungen und dem Stromschienen-Schmierzug finden Sie in unserer Pressemitteilung zum Wintercheck sowie auf unserem Blog #nachgefragtabgehakt.
Aktuelle Informationen finden unsere Fahrgäste auf der Website unter Störungsmeldungen sowie in unserer Fahrinfo-App.