Berlin fühlt mit!
Gemeinsam unterwegs. Rücksicht fährt mit. Denn am besten funktioniert der Nahverkehr, wenn alle ein bisschen aufeinander achten. Mit Studierenden der Universität der Künste Berlin (UdK) zeigt die BVG, dass Rücksichtnahme gar nicht schwer ist: Kopfhörer rein, Vorrangssitz frei und den eigenen Müll mitnehmen. Unter dem Titel „Berlinfühltmit.“ ist eine Videokampagne entstanden, die mit Charme für ein besseres Miteinander in Bussen und Bahnen wirbt. Ab sofort laufen die Clips auf den Fahrgastbildschirmen der U-Bahn-Baureihen HK und J/JK.
Entwickelt wurde die Kampagne von vier Studierenden aus dem Bachelorstudiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation. Von Januar bis Juni 2026 erarbeiteten sie eigenständig eine Kommunikationsidee, von der Recherche über die Konzeption bis zur filmischen Umsetzung. Begleitet wurden sie dabei von Mitarbeitenden der BVG-Fahrgastinformation.
Als Grundlage für ihr Projekt führten die Studierenden eine Online-Umfrage sowie persönliche Interviews mit Fahrgästen durch. Dabei zeigte sich, welche Situationen im Nahverkehr besonders häufig als störend empfunden werden. Dazu zählen laut über Handylautsprecher abgespielte Musik und Videos ebenso wie Rauchen, zurückgelassener Müll und belegte Vorrangssitze.
Keine Verbote, keine Moralpredigt. „Berlinfühltmit.“ zeigt lieber, wie es besser geht. Die kurzen Clips greifen Situationen auf, die viele aus Bus und Bahn kennen. Im Mittelpunkt stehen einfache Gesten, mit denen Fahrgäste die Fahrt für sich und andere angenehmer machen können.
Die BVG unterstützte das Projektteam fachlich und organisatorisch bei der Filmproduktion. Mit dem Projekt knüpfen BVG und UdK an ihre erfolgreiche und langjährige Kooperation an und geben jungen Kreativen die Möglichkeit, ihre Ideen unter realen Bedingungen zu verwirklichen und im Berliner Nahverkehr sichtbar zu machen.
Weitere Informationen auf dem BVG-Blog #nachgefragtabgehakt
Die Clips finden sich hier: