Zum Hauptinhalt springen

Sauber informiert: BVG startet WhatsApp-Pilot am Kottbusser Tor

Müll neben dem Mülleimer, eine beschädigte Sitzbank oder Graffiti am Bahnsteig: Wer solche Dinge entdeckt, kann die BVG am U-Bahnhof Kottbusser Tor ab sofort direkt per WhatsApp informieren. Mit einem neuen Pilotprojekt testet Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen einen zusätzlichen und besonders einfachen Meldeweg für allgemeine Anliegen rund um den Bahnhof.

Über einen QR-Code auf Plakaten und Aufklebern gelangen Fahrgäste direkt zum neuen WhatsApp-Kanal der BVG (030 25630100). Dort werden sie Schritt für Schritt durch die Meldung geführt. Fahrgäste können beispielsweise Verschmutzungen, Beschädigungen, Graffiti oder Vandalismus melden sowie auf auffälliges Verhalten oder Situationen aufmerksam machen, die überprüft werden sollten.

Die Hinweise werden strukturiert erfasst und anschließend an die jeweils zuständigen Bereiche weitergeleitet. Ziel ist es, Hinweise schneller aufzunehmen und so die Sauberkeit, den Zustand des Bahnhofs und die Aufenthaltsqualität für Fahrgäste weiter zu verbessern.

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG: "Die besten Hinweise kommen oft von den Menschen, die unsere Bahnhöfe jeden Tag nutzen. Mit dem neuen WhatsApp-Kanal geben wir unseren Fahrgästen eine einfache Möglichkeit, uns auf Schmutz, Schäden oder andere Auffälligkeiten aufmerksam zu machen. So können wir gemeinsam die Aufenthaltsqualität an unseren Bahnhöfen weiter verbessern.“

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: “Der Bahnhof Kottbusser Tor zeigt, wie aus konkreten Beobachtungen vor Ort schnell wirksame Verbesserungen werden können. Ein niedrigschwelliger Meldeweg wie dieser WhatsApp-Kanal sorgt dafür, dass Probleme direkt angesprochen werden. Das hilft der BVG, gezielt dort zu handeln, wo es nötig ist. Als Innovationsbahnhof ist Kottbusser Tor genau der richtige Ort, um solche Ansätze im Alltag zu erproben, bevor über eine Ausweitung entschieden wird.”

Der Testlauf startet zunächst ausschließlich am Innovationsbahnhof Kottbusser Tor. Neue Ideen für mehr Sauberkeit, Sicherheit und Service werden hier zunächst im Alltag getestet. Dazu gehörten unter anderem die Reinigungsstreife und intelligente Kameradetektion, die heute im Regelbetrieb sind. Der neue WhatsApp-Kanal ist der nächste Baustein dieses Konzepts. Was sich im Praxistest bewährt und von den Fahrgästen positiv bewertet wird, kann künftig auch an weiteren Bahnhöfen zum Einsatz kommen.

Wichtig ist dabei: Der WhatsApp-Kanal ist ausdrücklich kein Notruf. Bei akuten Gefahrensituationen bleiben die Notruf- und Informationssäulen auf den Bahnhöfen sowie der Polizeinotruf 110 die richtigen Anlaufstellen.

Weitere Pressemitteilungen