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Die BVG undNachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der BVG – heute und in Zukunft.

Klimaschutz & Klimaanpassung

Ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende. Wir verfolgen das Ziel, mehr Menschen für Bus und Bahn zu gewinnen und gleichzeitig unsere eigenen Treibhausgasemissionen langfristig zu reduzieren. Dafür elektrifizieren wir unseren Betrieb, stellen die Busflotte schrittweise auf alternative Antriebe um und stärken die Resilienz unserer Infrastruktur gegenüber den Folgen des Klimawandels.

  • 634.568 t CO₂e Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 1-3*) in 2025.
  • Rund 80 % der Emissionen entstehen in der Wertschöpfungskette (Scope 3) – deshalb werden künftig auch Liefernde und Beschaffung stärker einbezogen.
  • Rund 280 Elektrobusse waren 2025 im Einsatz. Gegenüber dem Betrieb vergleichbarer Dieselbusse konnten dadurch rechnerisch rund 13.651 t CO₂e vermieden werden.
  • Ausbau der Ladeinfrastruktur und schrittweise Umstellung der Busflotte auf emissionsarme Antriebe

Klimarisikoanalyse und Maßnahmen zur Anpassung an zunehmende Hitze, Starkregen und andere Extremwetterereignisse

Diagramm THG Emissionen

*Scope 1: Direkte Emissionen aus eigenen Quellen, Scope 2: Indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie, Scope 3: Sonstige indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette

Energie

Wir arbeiten kontinuierlich daran, Energie effizient einzusetzen und den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen. Energieeffizienz ist dabei ein wichtiger Hebel, um Ressourcen zu schonen, Betriebskosten zu senken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

  • Seit 2014 decken wir unseren Strombezug im Fahrbetrieb und auf unseren Liegenschaften bilanziell mit Strom aus erneuerbaren Energien, nachgewiesen durch Herkunftsnachweise (HKN).
  • Kontinuierliche Modernisierung und energetische Sanierung von Betriebsgebäuden
  • Schrittweise Elektrifizierung der Wärmeversorgung
  • Prüfung und Ausbau eigener Photovoltaikanlagen sowie weiterer erneuerbarer Energiequellen
  • Energieeffizienzmaßnahmen in Werkstätten, Betriebshöfen und technischen Anlagen.

Luftqualität & Biodiversität

Für eine lebenswerte Stadt von morgen übernehmen wir Verantwortung. Bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb unserer Infrastruktur achten wir darauf, die Luftqualität zu verbessern und einen Beitrag zum Schutz von Natur und Artenvielfalt zu leisten.

  • Bereits 66 km begrünte Gleisanlagen fördern die Biodiversität und können je nach Standort Regenwasser zurückhalten, zur Kühlung beitragen und den Schall um bis zu 3 dB reduzieren.
  • Für eine frischere Berliner Luft haben wir seit 2015 unsere Stickstoffoxid- und Feinstaubemissionen um 97% reduziert.
  • Im Jahr 2025 verfügten 7 von 9 Neubaugroßprojekten (80 %) über eine dokumentierte ökologische Baubegleitung.
  • Einsatz biodiversitätsfördernder Standards sowie umweltverträglicher Beleuchtungskonzepte.

 

Diagramm Artenvielfalt

Unsere Belegschaft

Unsere Mitarbeitenden sind unser Herzstück. Deshalb setzen wir uns für ein sicheres, gesundes und wertschätzendes Arbeitsumfeld ein und fördern Chancengleichheit, Vielfalt, Mitbestimmung sowie die persönliche und fachliche Weiterentwicklung.

  • Wir haben im Jahr 2025 1.561 neue Kolleginnen und Kollegen an Bord geholt.
  • Audit berufundfamilie 2025 erneut erfolgreich zertifiziert
  • Aktuelle Frauenquote von 21,4 %
  • Umfassende Angebote zu Arbeits- und Gesundheitsschutz, Prävention und betrieblichem Gesundheitsmanagement.
  • Vielfältige Aus- und Weiterbildungsangebote sowie Programme zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften.

Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette

Wir setzen uns für die Achtung der Menschenrechte und die Einhaltung umweltbezogener Sorgfaltspflichten in unserer Lieferkette ein. Durch nachhaltige Beschaffung möchten wir Arbeitsbedingungen verbessern und die Umwelt schützen. Dabei stehen wir in engem Austausch mit unseren Liefernden und setzen auf einen kollaborativen Ansatz, um gemeinsam Fortschritte zu erzielen.

  • 100 % Einbindung Supplier Code of Conduct in Vergaben.
  • Nachhaltigkeitskriterien werden systematisch in Ausschreibungen integriert. Berücksichtigung von mindestens 10 % Nachhaltigkeit in der Bewertungsmatrix in priorisierten Vergaben (seit 2025)
  • Durchführung von Lieferndendialogen und internen Schulungs- und Sensibilisierungsformaten zur Unterstützung der nachhaltigen Beschaffung.
  • Risikomanagement und Beschwerdeverfahren (Verfahrensordnung Beschwerdeverfahren) gemäß Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz etabliert.
  • Menschenrechtliche Grundsatzerklärung der BVG

Unsere Fahrgäste

Mit täglich zuverlässiger, sicherer und möglichst barrierefreier Mobilität leisten wir einen Beitrag zu sozialer Teilhabe in Berlin. Dabei stehen Kundenzufriedenheit, Sicherheit und ein diskriminierungsfreier Zugang zum Nahverkehr im Mittelpunkt.

  • Rund 1,1 Milliarden Fahrgastfahrten in 2025
  • Etwa 95 % der Berliner Bevölkerung leben innerhalb von 400 Metern zu einer BVG-Haltestelle.
  • Schon heute sind 86 % der U-Bahnhöfe stufenlos erreichbar und ebenso viele mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. Ein guter Schritt – und Ansporn für uns, den barrierefreien Ausbau weiter voranzubringen.
  • Investitionen in Sicherheit und Sauberkeit sowie neue Sicherheitskonzepte im BVG-Netz.
  • Maßnahmen zur Verbesserung von Zuverlässigkeit, Fahrgastinformation und Servicequalität.

Du möchtest mehr erfahren?

Unser aktueller CSRD-Bericht gibt einen umfassenden Einblick in unsere Nachhaltigkeitsstrategie, Ziele und Maßnahmen:

Ein vollständigeres Bild der BVG-Aktivitäten im Nachhaltigkeits-Dreiklang wird in regelmäßigen Fortschrittsberichten und im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitskodex dargelegt.

Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) – BVG Entsprechens-Erklärung 2022 vom März 2024
UN Global Compact / Fortschrittsbericht (CoP) – BVG 2024/2025 vom Juli 2025
BVG im Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) / Nachhaltigkeit & 17 Ziele / Sustainable Development Goals 2030 (SDG) vom Juni 2019

Die BVG übernimmt Verantwortung für die Umwelt, für die eigenen Mitarbeitenden, die Gesellschaft und unsere Wertschöpfungskette. Dazu wurden Prozesse nach den Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) eingerichtet.

Unsere Menschenrechtsbeauftragte ist dafür verantwortlich, unser Menschenrechts-Risikomanagementsystem zu überwachen, weiterzuentwickeln und berichtet hierzu regelmäßig an den Vorstand. Unterstützt wird der Menschenrechtsbeauftragte durch die Fachkräfte der Gebiete Arbeits- und Umweltschutz, Einkauf sowie Recht und Compliance.

Bericht zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LksG)

Im Folgenden wird das Verfahren für die Bearbeitung LkSG-relevanter Beschwerden dargestellt. Bei allen Prozessschritten werden die Anforderungen des Hinweisgeberschutzgesetzes eingehalten, insbesondere bezüglich der Unabhängigkeit und Verschwiegenheit der Bearbeitenden. Hinweisgebende Personen (HG) können LkSG-relevante Beschwerden auch anonym abgeben. Die BVG ist bemüht, die Bearbeitungsdauer so kurz wie möglich ausfallen zu lassen und – sofern gewünscht – während des gesamten Verfahrens mit der HG in Kontakt zu bleiben sowie Informationen verständlich und nachvollziehbar aufzubereiten. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden beachtet. Die Wirksamkeit des Beschwerdeverfahrens wird regelmäßig überprüft.

Verfahrensordnung bei Beschwerden

Menschenrechtliche Grundsatzerklärung der BVG