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Streckenbauwerke U-Bahn

Liebe ist, füreinander attraktiv zu bleiben. Wir setzen unsere U-Bahn-Bauwerke instand und bauen sie aus – für moderne und sichere Anlagen, in denen sich alle wohl fühlen können.

Mit zum Teil mehr als 120 Jahren hat unser Berliner U-Bahn-Netz ein beachtliches Alter. Viele Streckenbauwerke wie U-Bahnhöfe, Tunnel, Brücken oder Viadukte sind nicht nur durch ihr Alter, sondern auch durch die zunehmend intensive Nutzung der vergangenen Jahrzehnte baulich, technisch und optisch „in die Jahre gekommen“. Wir investieren deshalb gezielt in die Modernisierung unserer Infrastruktur und sanieren unsere Streckenbauwerke, um sie für die kommenden Jahrzehnte fit zu machen – damit unsere U-Bahnen auch in den nächsten Jahrzehnten für Berlin stabil weiterfahren und unsere Fahrgäste immer sicher und zuverlässig an ihr Ziel kommen. 

Aktuell und in den kommenden Jahren finden zahlreiche Maßnahmen an den Streckenbauwerken der U-Bahn statt – viele bei laufendem Betrieb und manche von der Öffentlichkeit unbemerkt. Auf dieser Seite stellen wir euch die wichtigsten Maßnahmen vor und verraten euch, was wann, wo und warum passiert.

Wichtig: Ausführliche Informationen zu den Einschränkungen im U-Bahn-Betrieb und den Verbindungen erhaltet ihr unter Aktuelle Störungen, Bauarbeiten, Ersatzverkehr | BVG

Aktuelle Bauarbeiten

Senefelderplatz

Was passiert am U-Bahnhof Senefelderplatz?

Am Senefelderplatz setzen wir den U-Bahnhof instand und sanieren den U-Bahn-Tunnel von innen und außen.

  • Zu den Grundinstandsetzungsarbeiten gehören die Sanierung von Rissen im Mauerwerk, Putz- und Malerarbeiten sowohl in der Bahnsteighalle als auch den Trompetenbereichen. Daneben werden die Bahnsteigbeleuchtung erneuert und die Hintergleiswände neu verfliest. Auf dem Bahnsteig wird ein Betriebsraum abgerissen und neu gebaut, um mehr Platz für Bahnhofsaufsicht, Sicherheitsdienst & Co. zu schaffen.
  • Da der 1913 eröffnete U-Bahnhof unter Denkmalschutz steht, müssen wir bei allen Arbeiten die Vorgaben des Denkmalschutzes berücksichtigen. So müssen zum Beispiel die originalen Farbtöne erhalten bleiben, und alle Aufbauten auf dem Bahnsteig originalgetreu wiederhergestellt werden.
  • Im Rahmen der Tunnelsanierung wird der Beton der Decken und Hintergleiswände im U-Bahnhof saniert.
  • Darüber hinaus wird die Außenabdichtung des Tunnelbauwerks auf einer Länge von rund 60 Metern unter der Kreuzung und im Bahnhofsbereich erneuert.
  • Aufgrund der Tunnelsanierung wurde zeitweise auch der Aufzug außer Betrieb genommen. Bei dieser Gelegenheit haben wir gleich auch Teile der Aufzugsanlage und den dazugehörigen Schneefang erneuert.

Welche Einschränkungen gibt es?

  • Von Freitag, 12.09.2025, durchgehend bis Freitag, 12.03.2027, entfällt der Halt in Richtung Pankow.
  • Von Sonntag, 14.12.2025, bis Freitag, 11.12.2026, besteht zwischen den U-Bahnhöfen Senefelderplatz und Spittelmarkt ein nächtlicher Ersatzverkehr mit Bussen, jeweils sonntags bis donnerstags ab ca. 22:30 Uhr.
  • Von Montag, 04.05.2026, bis Freitag, 09.10.2026, ist der Ausgang I (Richtung Schönhauser Allee / Schwedter Straße / Metzer Straße) gesperrt.
  • Auf Grund der Tunnelsanierung wird es zu weiteren temporären Sperrungen der Ausgänge kommen.
  • Im Bereich der Kreuzung Schönhauser Allee / Schwedter Straße / Metzer Straße sind die östliche Fahrspur (Richtung Norden), die Mittelinsel und die Metzer Straße bis zur Kollwitzstraße gesperrt.
  • Der Kfz- und Radverkehr in Richtung Norden werden über die Fahrbahn auf der gegenüberliegenden Seite geleitet. In Richtung Süden wird die Fahrbahn auf eine Fahrspur reduziert.

Warum muss für die Baumaßnahme die Fahrbahn gesperrt werden?

Die Instandsetzung der Tunnelabdichtung ist von innen nicht möglich, sondern muss zwingend von außen stattfinden. Daher musste die Kreuzung gesperrt und ein Teil der Fahrbahn auf der Schönhauser Allee geöffnet werden. Die Baustelle ist teilweise überdacht, damit kein Regenwasser eindringt.

Warum dauert die Maßnahme so lange?

Um die Einschränkungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten auf dem Bahnsteig unter laufendem Betrieb und vor allem nachts in der Betriebspause statt. Zudem wird nur auf einer Bahnsteigseite gearbeitet, damit auf der anderen Bahnsteigseite der U-Bahn-Betrieb weiterlaufen kann. Durch diese Vorgehensweise dauert die Baumaßnahme insgesamt länger, ist jedoch im Sinne unserer Fahrgäste die beste Lösung.

Nach Beginn der Bauarbeiten zeigte sich, dass die Schäden an Decken und Hintergleiswänden größer waren als angenommen. Dies machte eine komplette Betoninstandsetzung sowie eine Umplanung mit Neuausschreibung der Bauleistungen erforderlich.

Manche Arbeiten können nur in kleinteiligen Schritten umgesetzt werden. Zum Beispiel muss für die Betonsanierung der Innenwände der Beton flächendeckend über viele kleine Bohrungen in das Bauwerk eingespritzt werden. Dies ist sehr aufwändig und braucht entsprechend viel Zeit.

Zu einer weiteren Verzögerung kam es nach dem Absacken des U-Bahn-Tunnels am Alexanderplatz im Jahr 2022: Auf Grund der benachbarten Covivio-Baustelle konnte die U2 nur noch im 15-Minuten-Pendelbetrieb zwischen Senefelderplatz und Klosterstraße verkehren. Durch den Pendelverkehr waren Bauarbeiten am Senefelderplatz nur noch sehr begrenzt möglich.   

Wann wird die Baumaßnahme beendet sein?

Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass wir die Baumaßnahme am Senefelderplatz voraussichtlich im Oktober 2028 beenden können.

Rosa-Luxemburg-Platz

Was passiert am U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz?

Am U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz finden Arbeiten zur Grundinstandsetzung und des barrierefreien Ausbaus statt:

  • Im Rahmen der Grundinstandsetzung sanieren wir die Bahnsteighalle, beide Außentreppen, die Vorhallenwände und Betriebsräume sowie eine Reihe von technischen Anlagen.
  • Zur Schaffung der vollständigen Barrierefreiheit passen wir die Höhe der Bahnsteigkante an und installieren ein taktiles Blindenleitsystem.
  • Darüber hinaus setzen wir die Bahnsteigdecke mit einer Betonsanierung instand.

Welche Einschränkungen gibt es am U-Bahnhof?

  • Von Sonntag, 14.12.2025, bis Freitag, 11.12.2026, besteht zwischen den U-Bahnhöfen Senefelderplatz und Spittelmarkt ein nächtlicher Ersatzverkehr mit Bussen, jeweils sonntags bis donnerstags ab ca. 22:30 Uhr.
  • Bis voraussichtlich Juni 2028 ist der Ausgang II Richtung Rosa-Luxemburg-Platz und Volksbühne gesperrt.
  • Voraussichtlich von Januar 2027 bis Juni 2028 wird der Bahnsteig an Gleis 1 gesperrt. Der Halt in Richtung Ruhleben entfällt.  

Welche Einschränkungen gibt es im Straßenland?

Ab Juli 2026 bis voraussichtlich Juni 2028:

  • Ein Teil der Rosa-Luxemburg-Straße wird als Baustelleneinrichtungsfläche benötigt. Daher wird die Rosa-Luxemburg-Straße in südlicher Fahrtrichtung (in Richtung Volksbühne) zwischen Torstraße und Rosa-Luxemburg-Platz für den Pkw- und Radverkehr gesperrt.
  • In der Almstadtstraße werden neben der Freifläche hinter Hausnummer 54 der Fußweg gesperrt und die Fahrbahn verengt.
  • Es entfallen Fahrrad- und Pkw-Stellplätze in der Rosa-Luxemburg- und Almstadtstraße.
  • Die Nachtbuslinie N2 wird umgeleitet.

Was muss ich noch wissen?

  • Die Arbeiten finden aktuell nur auf der Bahnsteigebene und nachts in der Betriebspause statt.
  • Da die Arbeiten innerhalb des U-Bahnhofs ausgeführt werden, wird durch die Ausführung der Bauarbeiten kein Lärm an der Oberfläche entstehen.
  • Der Aufzug und der Ausgang I (Richtung Torstraße) sind offen und ein Umstieg in die Tram ist uneingeschränkt möglich.

Auf Grund zeitgleich und in räumlicher Nähe stattfindender Baumaßnahmen bei der U-Bahn, Straßenbahn und S-Bahn wird die Baumaßnahme im Jahr 2026 unterbrochen.

Wann wird die Baumaßnahme beendet sein?

  • Nach aktuellem Planungsstand wird die Baumaßnahme voraussichtlich im 3. Quartal 2032 beendet sein.
Klosterstraße

Was passiert am U-Bahnhof Klosterstraße?

In und um den U-Bahnhof Klosterstraße sanieren wir den U-Bahn-Tunnel, die Verteilerhallen und Hintergleiswände. Auch die historischen Fliesen und Mosaiken erhalten ein Update.

Tunnelsanierung von außen:

  • Der Tunnel im Bereich des U-Bahnhofs Klosterstraße braucht eine neue Abdichtung. Um von außen an den Tunnel zu gelangen, müssen die Straße geöffnet und in der Erde befindliche Leitungen verlegt werden. Bei dieser Gelegenheit werden unter anderem auch Wasserleitungen von den BWB saniert.
  • Aus statischen Gründen, aber auch um die Zugänge zu den Gebäuden in der unmittelbaren Nachbarschaft freizuhalten, finden diese Baumaßnahmen in kleinteiligen Abschnitten statt, die entlang der Klosterstraße „wandern“ (mehr weiter unten unter Einschränkungen).

Tunnelsanierung von innen:

  • Parallel zu den Arbeiten im Straßenland wird der Tunnel auch von innen und im Bahnsteigbereich saniert. Dabei setzen wir auch die Hintergleiswände instand.

Sanierung der Wandfliesen:

  • Um die Tunnelsanierung von innen durchführen zu können, wurden die historischen Wandfliesen und Mosaiken von den Hintergleiswänden entfernt und eingelagert.
  • Bei dieser Gelegenheit lassen wir die Fliesen denkmalgerecht sanieren. Beschädigte Fliesen werden originalgetreu wiederhergestellt oder neu gebrannt. So kann am Ende der Baumaßnahmen das historische Erscheinungsbild des U-Bahnhofs Klosterstraße wiederhergestellt werden.
  • Hierbei handelt es sich um eine Denkmalschutzauflage, die viel Zeit in Anspruch nimmt – die Wände des U-Bahnhofs Klosterstraße werden daher über mehrere Jahre „nackt“ bleiben.

Welche Einschränkungen gibt es?

  • Der U-Bahn-Betrieb läuft während der Baumaßnahme tagsüber unverändert weiter. Die Zugänge sind geöffnet.
  • Von Sonntag, 14.12.2025, bis Freitag, 11.12.2026, besteht zwischen den U-Bahnhöfen Senefelderplatz und Spittelmarkt ein nächtlicher Ersatzverkehr mit Bussen, jeweils sonntags bis donnerstags ab ca. 22:30 Uhr.
  • Von Juni 2025 bis vsl. Mitte 2027 wird die Klosterstraße zwischen Stralauer Straße und Parochialstraße für den motorisierten Individualverkehr gesperrt.
  • Ab vsl. Mitte 2027 bis vsl. Mitte 2030 wird die Klosterstraße zwischen Parochial- und Grunerstraße für den motorisierten Individualverkehr gesperrt.
  • Im gesamten Baubereich werden Halteverbote eingerichtet. Die Zu- und Durchfahrt für Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge sowie zu den Grundstücken sind sichergestellt. Bitte beachtet die Ausschilderungen zu den Umleitungen.
  • Die Arbeiten an der Tunnelabdichtung finden Montag bis Samstag in der Zeit zwischen 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Unter Umständen müssen Schweißarbeiten auch nachts und sonntags durchgeführt werden.

Wann wird die Baumaßnahme beendet sein?

Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass die Baumaßnahme am und im U-Bahnhof Klosterstraße im Jahr 2030 beendet sein wird.

U6 Nord

Wir sanieren den nördlichen Streckenabschnitt zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Alt-Tegel. Ausführliche Informationen findest du hier.

Gneisenaustraße

Gemeinsam mit der NBB und den BWB erneuern wir in Kreuzberg die Infrastruktur Berlins. Ausführliche Informationen findest du hier.

Mierendorffplatz

Was passiert am U-Bahnhof Mierendorffplatz?

Am Mierendorffplatz werden sukzessiv die vier Ausgänge des U-Bahnhofs saniert.

Die Maßnahme umfasst die denkmalschutzgerechte Sanierung der Decken, Seitenwände, Fußböden, Stufen und Stufenbeläge sowie die Erneuerung der Metalltore und Handläufe. Außerdem werden betroffene Gehwege, der Portalbogen & dessen Beleuchtung sowie die Entwässerung erneuert. 

Den Anfang macht Ausgang II/2 Richtung Kaiserin-Augusta-Allee/Sömmeringstraße. 

Welche Einschränkungen gibt es?

  • Von Montag, 19.01.2026, bis Montag, 30.11.2026, ist der Ausgang II/2, Richtung Kaiserin-Augusta-Allee / Sömmeringstraße gesperrt.
  • Ab April 2026 ist parallel der Ausgang I/1, Richtung Brahestraße für die Arbeiten gesperrt. 
  • Im Laufe der Baumaßnahme muss rund um den Mierendorffplatz öffentliches Straßenland zur Einrichtung der Baustelle in Anspruch genommen werden. Es kommt daher zu Einschränkungen für motorisierten Individual-, Fahrrad- und Fußverkehr:
    • Gehwege und Ampelübergänge bleiben erhalten, müssen jedoch ggf. verkleinert werden.
    • Radwege werden ggf. verlegt oder auf die Fahrbahn umgeleitet.
    • Fahrradstellflächen und Parkplätze können entfallen.

Was muss ich noch wissen?

  • Es gibt keine betrieblichen Einschränkungen – die U-Bahn fährt normal weiter.
  • Es werden jeweils zwei Ausgänge parallel saniert – es sind immer zwei Ausgänge geöffnet.
  • Die Zugänge zu Wohnhäusern und Geschäften sind weiterhin zugänglich. Zu- und Durchfahrten für Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge und den Lieferverkehr sind sichergestellt.
  • Die Arbeiten werden von Montag bis Freitag sowie ggf. auch am Samstag in der Zeit von 6 Uhr bis 20 Uhr durchgeführt. In Abhängigkeit von den auszuführenden Arbeiten kann es auch zu Arbeiten in der Nacht und am Wochenende kommen.

Wann wird die Baumaßnahme beendet sein?

Die Sanierung der Ausgänge am U Mierendorffplatz wird voraussichtlich Anfang 2028 beendet sein.

Rathaus Reinickendorf

Was passiert am U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf?

Am U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf erneuern wir die Vorhalle an der Straße Am Nordgraben. Dabei werden folgende Arbeiten durchgeführt:

  • Das Dach wird abgedichtet und umgebaut, erhält eine neue Entwässerung und neue Lichtkuppeln.
  • Die Decken im Erdgeschoss der Vorhalle werden umgebaut.
  • Der Brandschutz wird nach aktuellen Vorgaben erneuert.

Warum machen wir das?

  • Durch den Umbau wird im Inneren der Vorhalle die Glättegefahr durch eindringende Niederschläge behoben.
  • Bauwerksprüfungen sowie Wartungs- und Reinigungsarbeiten können künftig uneingeschränkt durchgeführt werden.
  • Mit dem Umbau setzen wir außerdem die aktuellen Brandschutzvorgaben um und ermöglichen den Einbau neuer Lüftungstechnik und elektrotechnischer Anlagen.

Welche Einschränkungen gibt es?

  • Keine – durch das Arbeitshängegerüst unter dem Dach in der Vorhalle sind die Fahrgäste geschützt und die Arbeiten können ohne Einschränkungen für Fahrgäste und Betrieb durchgeführt werden.
  • Die U-Bahn fährt normal weiter und der Ausgang II, Richtung Am Nordgraben ist geöffnet.

Wann wird die Baumaßnahme beendet sein?

Nach aktuellem Planungsstand wird die Baumaßnahme voraussichtlich im Jahr 2027 abgeschlossen werden können.

Heinrich-Heine-Straße

Was passiert am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße?

Am U Heinrich-Heine-Straße findet eine Tunnelsanierung von außen statt. Im Anschluss beginnen der barrierefreie Ausbau und die Grundinstandsetzung des rund 100 Jahre alten U-Bahnhofs. 

Tunnelsanierung:

  • Die Tunnelabdichtung wird von außen an den Decken und an den Wänden der Verteilerhalle erneuert.
  • Mit dieser Maßnahme bereiten wir auch den Einbau des Aufzugs vor: So verbreitern wir die Straße im Bereich der seitlichen Gehwege, um Platz für den neuen Aufzug samt Mittelinsel zu schaffen.

Barrierefreier Ausbau:

  • Der U-Bahnhof erhält einen barrierefreien Zugang durch eine Aufzugsanlage auf einer Mittelinsel auf der Heinrich-Heine-Straße. Der Aufzug wird Bahnsteig- und Straßenebene direkt miteinander verbinden.
  • Innerhalb des U-Bahnhofs bauen wir ein taktiles Blindenleitsystem ein.

Grundinstandsetzung:

  • Wir setzen den U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße denkmalgerecht instand: So erneuern wir die Einhausungen der Ausgänge in der Köpenicker Straße und Heinrich-Heine-Straße, verfliesen einen Teil der Wände neu und bauen das historische Zugabfertigerhäuschen neu auf.
  • Wir erneuern Bahnsteigaufbauten und bringen Anlagen wie zum Beispiel Notruf-und-Info-Säulen auf den neuesten Stand der Technik.
  • Außerdem bauen wir Betriebs- und Technikräume um, ertüchtigen den Brandschutz und führen eine Betoninstandsetzung durch.

Welche Einschränkungen gibt es?

  • Der U-Bahn-Betrieb läuft uneingeschränkt weiter.
  • Die Haltestellen der Nachtbuslinie N8 wurden in beide Richtungen verlegt.
  • Im Laufe der Baumaßnahmen kann es zu wechselnden Einschränkungen auf der Fahrbahn, den Fuß- und Radwegen sowie auf dem Bahnsteig kommen.

Was ist noch wichtig?

  • Im Zuge der Baumaßnahme verbreitern wir die Heinrich-Heine-Straße und bauen einen neuen Mittelstreifen – so schaffen wir Platz für den neuen Aufzug, für Radwege, Pkw-Verkehr und eine sichere Querung für zu Fuß Gehende.
  • Für Tunnelsanierung, Grundinstandsetzung und barrierefreien Ausbau sind umfangreiche Verlegungen von Wasser-, Wärme- und Stromleitungen erforderlich. Diese nehmen viel Zeit in Anspruch.
  • Die Maßnahme ist in mehrere Baufelder aufgeteilt, um während des Baus den Verkehr aufrechtzuerhalten. Daher kann es zu veränderten Verkehrsführungen kommen.
  • Viele Einzelschritte und Arbeiten bauen aufeinander auf und können daher nicht parallel erfolgen. Zwischen manchen Arbeitsschritten sind Pausen notwendig, bevor es weitergehen kann (zum Beispiel materialbedingte Aushärtungszeiten).
  • Die Umsetzung unseres Bauvorhabens wird mit einer Reihe anderer nachbarschaftlicher Bauvorhaben koordiniert.

Wann wird die Baumaßnahme beendet sein?

  • Die Arbeiten zur Tunnelsanierung werden voraussichtlich bis zum 3. Quartal 2026 abgeschlossen.
  • Direkt im Anschluss beginnen wir mit dem barrierefreien Ausbau. Nach aktuellem Stand planen wir, den Aufzug Ende 2028 in Betrieb zu nehmen.
  • Danach beginnt die Grundinstandsetzung. Die komplette Baumaßnahme soll bis Ende 2032 beendet sein.  
Schloßstraße

Was passiert am U-Bahnhof Schloßstraße?

Am U Schloßstraße finden Arbeiten zur denkmalgerechten Grundinstandsetzung des gesamten Bahnhofs statt. Zudem wird der U-Bahnhof Schloßstraße vollständig barrierefrei ausgebaut.

Grundinstandsetzung:

  • Betoninstandsetzung und Schadstoffsanierung in den Vorhallen
  • Erneuerung von Bahnsteigen, Vorhallen, Ausgängen, Treppen und Fahrtreppen
  • neues Beleuchtungs- und Gestaltungskonzept sowie neue Bodenbeläge und Sitzmöglichkeiten
  • Modernisierung technischer Anlagen und von Betriebsräumen
  • Integration eines Sicherheitskonzepts zum Schutz vor Eindringen Unbefugter in nichtöffentliche Bereiche

Barrierefreier Ausbau:

  • Einbau von zwei Aufzügen
  • Blindenleitsysteme auf Bahnsteigen und in Vorhallen

Welche Arbeiten sind bereits abgeschlossen?

In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Untersuchungen und vorbereitende Maßnahmen durchgeführt, sowie alle Teilmaßnahmen, die keine denkmalschutzrechtliche Genehmigung benötigten, abgeschlossen. Hierzu gehören u. a. die Schadstoffsanierung auf den Bahnsteigebenen, der Einbau des Aufzugs 2 und die Betoninstandsetzung der Hintergleiswände und Decken auf beiden Bahnsteigen. Fast alle dieser Maßnahmen sind weitgehend im Hintergrund erfolgt, um die Auswirkungen auf den Fahrgastbetrieb möglichst gering zu halten.

Die Bauplanungsunterlagen für barrierefreien Ausbau und die Grundinstandsetzung wurden vollständig aktualisiert. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung zur Durchführung der Arbeiten wurde erteilt.

Wann und wie geht es weiter?

Das Bauprojekt wurde in insgesamt sechs einzelne Bauabschnitte eingeteilt. Geplant ist, einzelne Bauabschnitte parallel durchzuführen oder Arbeiten zu kombinieren.

Aktuell befinden wir uns in der Ausführungsplanung. Die Vorbereitung der Vergabe für die Bauleistungen des ersten Bauabschnitts ist für 2027 geplant, sodass nach aktuellem Planungsstand 2028 mit den Bauarbeiten des ersten Bauabschnitts begonnen werden kann.  

Wann wird die Baumaßnahme beendet sein?

Wir rechnen mit einer Bauzeit von etwa 8,5 Jahren. Nach aktuellem Stand ist das Bauende für 2036 geplant.

Welche Einschränkungen wird es geben?

  • Die Fahrtreppen am Ausgang I/3 Schildhornstraße wurden zurückgebaut.
  • Während der kommenden Bauarbeiten wird der U-Bahn-Betrieb weitestgehend aufrechterhalten. Mindestens ein Ausgang je Seite wird geöffnet bleiben. Auch der Busverkehr wird nicht eingeschränkt.

Warum dauert die Maßnahme so lange?

Die Grundinstandsetzung des U-Bahnhofs Schloßstraße zählt zu den baulich, technisch und denkmalschutzrechtlich anspruchsvollsten Infrastrukturprojekten im gesamten Berliner U-Bahn-Netz.

Die BVG setzt die gesamte Bahnhofsanlage grundhaft instand und baut sie vollständig barrierefrei aus – dies geschieht bei laufendem U-Bahn-Betrieb und unter Beachtung umfangreicher Denkmalschutzauflagen.

Komplexe technische Anforderungen, eine komplizierte Statik, umfangreiche Abstimmungsprozesse und das Bauen im Bestand sorgen dafür, dass die Modernisierung historischer Infrastruktur mehr Zeit in Anspruch nimmt als ein Neubau „auf dem freien Feld“.

Das historische Erscheinungsbild sowie die ursprüngliche Bausubstanz müssen gewahrt bzw. wiederhergestellt werden. Dazu werden Materialien und Gestaltungselemente katalogisiert, aufgearbeitet oder aufwändig neu angefertigt.

Warum kam es zu Verzögerungen?

Insbesondere das Alter und die bauliche Komplexität des Bahnhofs führten zu einem größeren Planungs- und Abstimmungsaufwand. Welche Maßnahmen in welchem Umfang tatsächlich notwendig sind, musste durch aufwändige Untersuchungen des Bestands ermittelt werden oder wurde erst bei der Ausführung anderer Einzelmaßnahmen deutlich – ein häufiges Phänomen beim Bauen im Bestand.

2017 wurde der U-Bahnhof während des laufenden Planungs- und Genehmigungsverfahrens unter Denkmalschutz gestellt. Damit benötigten sämtliche Eingriffe in die Bausubstanz eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung, und auch der ursprünglich geplante Standort für den Aufzug I war nicht mehr umsetzbar. Durch die Unterschutzstellung wurden eine Anpassung der laufenden Planung, weitere Untersuchungen und Bestandsaufnahmen am Bauwerk und zusätzliche Abstimmungen mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden notwendig. Diese konnten wir inzwischen erfolgreich abschließen.

Trotz der mehrjährigen Verzögerung waren wir nicht untätig: So wurden sämtliche Teilmaßnahmen, die nicht eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung benötigten, sowie weitere bauvorbereitende Maßnahmen bereits durchgeführt. Mehr dazu unter der Frage „Welche Arbeiten wurden bereits abgeschlossen?“ (weiter oben).